90 Jahre Wassersport Verein Schierstein 1921 e. V.

Am 27. Juli 1921 fand die Gründungsversammlung, zu der der Uhrmachermeister August Weiß einen Tag zuvor mit einer Veröffentlichung in der Schiersteiner Zeitung eingeladen hatte, statt. 69 Personen folgten der Einladung und gaben einem Gründungsvorstand den Auftrag, einen Wassersport Verein ins Leben zu rufen. Zum 1. Vorsitzenden wurde der Initiator dieser Idee und Veranstaltung, August Weiß noch an diesem Tage gewählt, der 1. Schriftführer wurde Heinrich Rott und zum 1. Kassierer wurde Christian Steinheimer gewählt. Schwimmen, das war angesichts des schönen Schiersteiner Hafens, den man vor der Tür hatte, das Betätigungsfeld in den ersten Jahren für die Mitglieder des Vereins, der auch sofort im Deutschen Schwimmverband Mitglied wurde. Auf der Schwimmbahn, die gegenüber unserem heutigen Vereinsgelände lag, konnten Schwimmwettkämpfe ausgetragen werden. Lilli Knorr und Arthur Haupitzer waren damals die erfolgreichsten Aktiven, die zahlreiche Siege verzeichnen konnten.

1923 pachtete der Verein das Gelände, auf dem heute unser Bootshaus steht und legte vor dem Gelände im Hafen eine neue Schwimmbahn an. Die erste Umkleidebaracke wurde ebenfalls erstellt. Hier konnte auch die Schiersteiner Bevölkerung gegen eine Eintrittsgebühr von 30 Reichspfennigen baden.

1925 wird die erste Wasserballmannschaft ins Leben gerufen

1926 schloss sich der WVS mit dem Wiesbadener Schwimmverein Mattiacum zusammen. Dieser Zusammenschluss dauerte nur wenige Jahre.

1927 gründete Karl Rodenberger die Ruderabteilung und 1928 folgte durch Heini Mahl die Gründung der Kanu Abteilung. Während in der Ruderabteilung bereits wettkampfmäßiger Sport betrieben wurde, legten die Kanuten ihren Schwerpunkt auf die Durchführung von Wanderfahrten. In diesem Jahr wurde der Bau des ersten Vereinsgebäudes auf dem Gelände der jetzigen Loos Anlage mit Duschen und Toiletten begonnen, der 1930 abgeschlossen werden konnte. Dieses Vereinsgebäude sollte bis in die 50 ziger Jahre der Mittelpunkt des Vereins werden.

1928 wurde die erste Bewirtung auf dem Gelände des WVS eingeführt. Gaststättenpächter wurde das Vereinsmitglied und Wirt vom Restaurant „Zum Adler“ Rudolf Brässler.

1929 / 1930 wurde das dritte und erste vernünftige Vereinsgebäude erstellt, das bis in die 50 ziger Jahre den Mittelpunkt des Vereins darstellte.

1932 veranstaltet der WVS die erste Ruderregatta im Schiersteiner Hafen, an der bereits 11 Vereine teilnahmen.

1933 Der Rudervierer mit Steuermann wird auf der Regatta in Mainz Süddeutscher Meister mit Arthur Haupitzer, Fritz Altenheimer, Karl Groß, Karl Ehrengart und Steuermann Rudi Preusser.

1934 wurde der Wettkampfsport eingestellt und ab 1942 ruhte die offizielle Vereinsarbeit bis 1949.

1945 wurde das Bootshaus zum Teil von den Amerikanern besetzt, während die Vereinsmitglieder den freien Teil nutzen konnten.

1949 Der Vereinsbetrieb wird wieder aufgenommen. Von der Rudergesellschaft Wiesbaden Biebrich konnten einige Ruderboote erworben werden, sodass der Ruderbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. In diesem Jahr organisierte der Wassersport Verein Schierstein das 1. Hafenfest nach dem Krieg und lud zum 20. und 21. August auf und um das Vereinsgelände mit Tanz im Freien und vielen Sporteinlagen zum Schiersteiner Hafenfest ein. In den folgenden Jahren übernahm der 1950 gegründete Verkehrsverein diese Aufgabe.

1950 Aufbau und Verstärkung der Ruderabteilung und

1951 wird auf Initiative von Hans Georg Schoof und Karl Sieben der erste Ruderachter für den verein angeschafft. Ebenfalls in diesem Jahr konnte der damalige Trainer Kurt Krüger den ersten Damen-Vierer für den Verein aufs Wasser bringen. Stilrudern wurde bei den Damen wettkampfmäßig betrieben.

1952 sprach die Stadtverwaltung Badeverbot für den Schiersteiner Hafen aus, dies war zugleich das Ende des WVS Bades.

1953 wurde der erste Senioren Achtersieg in Bad Ems durch das Boot vom WVS eingefahren. Jürgen Kleinrath, Horst Hünnighaus, Edgar Leininger, Herbert Petzold, Peter Adolf, Klaus Wilker, Karl Heinz Weiler, Rudi Seufert und Steuermann Rudi Preusser waren die Aktiven, die danach für den Hessischen Ruderverband auf der internationalen Regatta in Lecco ( Italien ) ebenfalls starteten. 50 Schlachtenbummler begleiteten die Aktiven damals zu dieser Regatta.

1954 traten die Kanuten erstmals im Rennsport größer in Erscheinung. Engelbert Kah, Paul Kunz, Herbert Heinzmann und Friedel Schneider konnten in Ihrer ersten Saison bereits 6 Siege feiern. Durch die Erfolge der Ruderer und auch der Kanuten veranlasste der damalige Präsident Hanns Georg Schoof den Neubau eines Bootshauses, der noch in diesem Jahr begonnen wurde. Hauptsächlich in Eigenhilfe mit großer Unterstützung des Präsidenten wurde nach 3 jähriger Bauzeit das neue Bootshaus fertiggestellt.

1955 wurde der erste Kajakzweier angeschafft und 1956 konnte die Kanu Abteilung bereits 22 Regattasiege auf Ihre Fahnen schreiben.

1956 Die Kanuten gewinnen das Blaue Band vom Mittelrhein, ein Staffelrennen über mindestens 40 km, das der Verein sieben mal in Folge verteidigen kann. Im Oktober wird das neue Bootshaus eingeweiht.

1957 gewinnt Rolf Rammelt die erste Deutsche Meisterschaft im Kajak einer über 500 m für die Kanu Rennmannschaft. Bis Ende 2010 sollten noch 156 Titel folgen

1958 wird die Segel und Motorbootabteilung gegründet und die erste Steganlage wird aus Resten der Schwimmpritsche gebaut. Die ersten 6 Boote legten dann im Jahr 1959 dort an.

1961 wird unter der Leitung von Hans Reinhardt die Steganlage 1 erweitert und ausgebaut und hatte Bestand bis zur Erneuerung im Jahre 2005

1962 Die Zeltabteilung wird ins Leben gerufen

1964 Im Schiersteiner Hafen werden die Deutschen Jugendmeisterschaften im Kanu- Rennsport ausgerichtet, bei denen die WVS ler Alfred Wachter und Günter „Bembel“ Krug im K2 über 500 m dritte werden. In den folgenden Jahren avanciert der WVS zum erfolgreichsten Verein Hessens und 1968 konnten Rudi Renschin, Karl-Heinz Griesel, Helmut Plies und Burckhard Zerbst in Hannover den ersten Deutsche Meister im Vierer Kajak der Jugend erringen. So steil, wie die Erfolgskurve bei den Kanuten in diesen Jahren nach oben zeigte, so steil gingen die Aktivitäten bei den Ruderern nach unten. Noch in diesem Jahr wurde der Ruderbetrieb eingestellt. Es folgten viele erfolgreiche Jahre der Kanu Rennmannschaft, auf deren Aufzählung ich an dieser Stelle verzichten möchte.

1971 der WVS feiert seinen 50. Geburtstag, Veranstaltungspunkte sind eine Kinder-Ruderregatta des Hessischen Ruderverbandes und eine Jubiläumsruderregatta, eine Jubiläums-Kanuregatta mit internationaler Beteilung unter anderem mit einer Auswahlmannschaft der Vereinigten Staaten. Der damalige Oberbürgermeister Rudi Schmitt hielt die Festrede. Ausklang am 30.10. mit einem großen Jubiläumsball. Die Vereinsregatta unter der Leitung der Kanuabteilung wird aus der Taufe gehoben.

1973 Steg 1 wird ausgebaut und der WVS feiert den Gewinn der ersten deutschen Schüler-Meisterschaft durch Sylvia Koppera.

1974 Marion Plies erpaddelte den 2.000. Sieg für die Kanu Abteilung seit 1954

1975 bis 1980 erreichten die Kanuten des WVS bei deutschen Meisterschaften insgesamt 10 Titel 7 Vizemeisterschaften und 8 Dritte Plätze. Beate Martin war in der Zeit von 1976 bis 1980 erfolgreichste Kanutin des WVS und startete auch in der Nationalmannschaft. 1980 wurde sie Wiesbadens Sportlerin des Jahres

1981 Der Allgemeinsport hält Einzug im WVS. Mit Gymnastik, Badminton, Fußballspielen in den Turnhallen werden auch ältere Mitglieder angeregt sich noch sportlich zu betätigen. Mit Wanderungen, Wanderfahrten, Mitmachen beim Sportabzeichen usw. erweiterte sich das Betätigungsfeld und das Angebot im WVS

1983 Das Schüler und Jugendsegeln wird aus der Taufe gehoben und von Peter Kaufmann werden

1984 werden die ersten Segelausbildungen auf dem Wasser durchgeführt. Bei ihrer Vereinsregatta richtet die Kanu Abteilung in diesem Jahr den ersten Hafentriathlon aus.

1985 bis 1987 In diesen Jahren erzielt die Kanu- Abteilung viele großartige Erfolge und mehrere Sportlerinnen und Sportler werden zu internationalen Einsätzen durch den Kanu- Verband berufen.

1986 wird der neue Vereins- und Jugendraum eingeweiht, der zur Zeit als Schlafraum für unsere Sportlerinnen und Sportler genutzt wird. Mit diesem Umbau innerhalb des Bootshauses wurde die Verwirklichung des heutigen Bootshauskonzeptes eingeleitet.

1987 erpaddelt Rainer Bauer die erste Deutsche Meisterschaft in der Leistungsklasse im Einer Kajak über 10.000 m

1988 ist das Jahr, das von dem Jahrhunderthochwasser bestimmt wird. Der Mainzer Pegel steigt bis zu einer Höhe von 7,69 m. Das Bootshaus ist vom Wasser umgeben und steht vor der Eingangstür ca 1 m hoch. Nur durch den Aufbau von Hochwassersperren, der Installation leistungsfähiger Pumpen und den unermüdlichen Einsatz vieler Helfer können der Keller, der Eingangsbereich und die Dusch- und Umkleideräume trocken gehalten werden. Wenige Zentimeter mehr und das Bootshaus hätte geflutet werden müssen.

1988 und 1989 konnten die Kanuten insgesamt 8 Meistertitel, 3Vizemeisterschaften und 3 dritte Plätze in der Leistungsklasse über verschiedene Strecken bei den Deutschen Meisterschaften herausgefahren.

1988 Teilnahme von WVS Sportlerinnen an den olympischen Spielen in Seoul. Josefa Idem, Andrea Martin, Ruth Domgörgen werden vom Deutschen Kanu Verband für diese Spiele nominiert. Sie erreichten im Viererkajak über 500m den 5. Platz. Josefa Idem startete auch im Einerkajak und belegte im Endlauf Platz 9. Engelbert Kah, der jahrelange erfolgreiche Trainer der Kanuten des WVS, krönte seine Laufbahn als DKV-Beauftragter für die Rennboote mit dieser Berufung zu dieser Olympiade.

1989 Josefa Idem erreichte bei den Kanuweltmeisterschaften im Einerkajak die Bronzemedaille über 500 m und 5.000m in Plovdiv/Bulgarien auch in einer anderen Sportart, dem Segeln machen Sportler des WVS in diesem Jahr auf sich aufmerksam. Brigitte und Jürgen Ahlfeldt werden bei der Segel -Weltmeisterschaft in der Shark-Klasse zweite und gewinnen die Silber Medaille. In der Wintersaison 1989 / 1990 veranstaltet der WVS die erste Skifreizeit für Kinder und Jugendliche in Söll / Österreich. Mit 50 Kindern und Jugendlichen im Gepäck reisen die Betreuer Birgit und Günter Renschin und Hannelore Braselmann auf dem Gruberhof an.

1990 gewinnen Thilo Redweik und Rainer Bauer die 1.Deutsche Meisterschaft im Kanu-Rennsport-Marathon (=42 km) der Herren Leistungsklasse im Zweierkajak.

1991 wird Markus Gickler Weltmeister in der Wildwasserabfahrt Unser Vereinsmitglied Marion Plies nimmt am „Rajalta Rajalle Hiihto“ teil. Es geht 365 km auf Langlaufskiern durch die einsamen Wälder Lapplands. Rainer Bauer und Manfred Reuter nehmen an der „Artic Canoe Rallye“ in Finnland teil. 537 km paddeln in 7 Tagen, beides sind besondere Energie und Willensleistungen. Andrea Martin und Steffi Reinsberger gewinnen die erste Deutsche Meisterschaft im Kanu-Rennsport-Marathon (=42 km) bei den Damen in der Leistungsklasse im Zweierkajak

1992 richtet der WVS das hessische Wanderfahrertreffen auf dem Vereins-Gelände aus. Die WVS-Jugend beteiligt sich mit einem eigenen Motivwagen am Festumzug anlässlich des Schiersteiner Hafenfestes.

1993 wird die Erneuerung der Steganlage II beschlossen und begonnen und die Campingabteilung organisiert das erste Sommerfest. Die „Mobile Kanueinheit“, die vom hessischen Kultusministerium finanziert wurde, findet ihre Unterbringung im Bootshaus des WVS bei den World Master Games in Brisbane/Australien erzielten Udo Brand, Engelbert Kah und Wolfgang Neupert 8 Weltmeistertitel in verschiedenen Altersklassen der Kanuten. Für die Segelausbildung der Jugendlichen werden die ersten drei 420-er Jollen angeschafft

1994 Die neue Steganlage II wird abgeschlossen und eingeweiht.

1995 Der WVS beteiligte sich an der Organisation des Deutschen Kanu-Tages in WiesbadenZusammenarbeit zwischen Schule und Verein“ diese Initiative wird durch Birgit Renschin für den Kanu-Rennsport unterstützt die „Road-Runners“ haben sich als Drachenbootmannschaft zusammengefunden und bestreiten ihre erste Regatta in Wuppertal. Als Ersatz für das über viele Jahre vom WVS ausgerichtete Sportprogramm im Rahmen des Hafenfestes richtet der WVS die erste Drachenbootregatta im Schiersteiner Hafen aus.

1996 Dieses Jahr wird durch das Jubiläum des WVS geprägt. Der Verein wird 75 Jahre, und das wird mit einem umfangreichen Programm über das gesamte Jahr gefeiert. Am 20.07.1996 findet die Akademische Feier zum Vereinsjubiläum im Saal des Bootshauses statt, zu der sich zahlreiche Prominenz aus Gesellschaft und Sport einfindet. Die Schirmherrin für das Jubiläum ist Bundesministerin Hannelore Rönsch Markus Gickler nimmt als Paddler an den Mannschafts-Weltmeisterschaften im Quadrathlon auf Ibiza teil und gewinnt den Titel Rainer Bauer erpaddelt den 5.000. Sieg seit Gründung der Kanuabteilung. Bei den Deutschen Kanu-Rennsport-Meisterschaften in Hamburg siegt er im Kajak Einer über 6.000 m.

1997 Marion Lichti wird auf der Jahreshauptversammlung am 24.01.1997 zur ersten Umweltbeauftragten im WVS gewählt. Rainer Bauer/Eric Klas werden deutsche Kanu-Marathon-Meister im Zweierkajak über 37 km

1998 Wiesbaden wird Austragungsort für die Quadrathlon-Europameisterschaften. Rainer Bauer konnte hierbei als Paddler den Titel mit seiner Mannschaft erringen

1999 beginnen die Planungen für die notwendigen Umgestaltungen des Bootshauses. Um eine sinnvolle Trennung von Gaststätten- und Vereinsbetrieb sicherzustellen, werden folgende Veränderungen ins Auge gefasst: Zugang zum Restaurant von der Christian-Bücher-Straße über ein außen angebautes neues Treppenhaus und von der Hafenseite aus über eine neue, optisch beeindruckende Stahlbrücke. Innerhalb des Gebäudes wird in dieser Achse der Saal verkleinert und als Eingangsbereich mit Toiletten für die Gaststätte ausgebaut. Das vorhandene Eingangsfoyer wird nach Abbruch der Innentreppe zum Vereinsraum ausgebaut. Der Vereinsraum wird zum Schlafraum mit Übernachtungsmöglichkeit für 15 Personen ausgebaut, die Heizungsanlagen und Warmwasserversorgung werden aus dem Keller ins Erdgeschoss verlegt, Zu dem Treppenhaus wird der Anbau auf der Strassenseite des Bootshauses mit einer Sauna, Vergrößerung des Trainingsraumes und der Einrichtung einer Küche für den neuen Vereinsraum erweitert. In diesem Jahr erhält der WVS erstmals die „Blaue Flagge“ als Auszeichnung für eine umweltgerechte Vereinsführung durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelt und Naturschutz Juliane Geus und Kathrin Frantzen gewinnen im Zweierkajak die erste Deutsche Junioren-Meisterschaft im Kanu-Marathon 2000 Der Bootshaus-Umbau ist abgeschlossen und wird im Rahmen des Sommerfestes am 19. August eingeweiht. Johannes Kaufmann wird Stadt-Jugendmeister im Segeln 2001 Die Kanu-Polo-Abteilung beginnt erneut ihre Aktivitäten. Der erste Titel im Drachenboot wird von der Mannschaft „Rheingauner – Jugend“ in München errungen Mit dem Schiersteiner Ortsring richtet der WVS die Kinder-Olympiade aus. Jan Renschin wird durch den DKV zu den Olympic Hope Games in Racice/Tschechien berufen. Mit einem Sieg im Zweierkajak und einem 2. Platz im Viererkajak empfahl sich Jan für künftige Aufgaben. 2002 Jennifer Rückert wird deutsche Meisterin der Schüler-A im Kanumarathon über 10 km in Lampertheim. Der WVS-Hock auf dem Vereinsgelände wird eingeführt. Die Bewirtung wird von Vereinsmitgliedern abwechselnd donnerstags und freitags durchgeführt. Der WVS richtet die Deutschen Drachenboot-Meisterschaften (DDV) im Hafen aus. Hier konnte die „Rheingauner Jugend“ ihren Titelgewinn erfolgreich verteidigen Jan Renschin wurde in Hamburg 3x Deutscher Junioren-Meister und 1x Vizemeister. Jennifer Rückert (Schülerinnen-A) erreichte im Vierkajak Platz 1 über 500 m und im Zweierkajak über 2000m Platz 2

2003 Christine Zerbst und Christin Verseck fahren den 6.000. Sieg der Kanu-Rennsport-Abteilung seit ihrer Gründung heraus. Sie gewinnen im Zweierkajak der LK Damen über 500 m auf der Regatta in Kleinheubach.

2004 Auf der Jahreshauptversammlung wird die Änderung des § x der Satzung, Zusammensetzung des Vorstandes beschlossen. Der geschäftsführende Vorstand wird von 5 auf 3 Mitglieder beschränkt. Dieser setzt sich wie folgt zusammen: Der 1. Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende – Bereich Finanzen sowie der stellvertretende Vorsitzende, Bereich Sport. Diesem Vorstand steht ein oder mehrere Geschäftsführer zur Seite. Bei der Shark24 Weltmeisterschaft auf der Müritz gehen 4 WVS-Crews an den Start. Jürgen Ahlfeldt, Dieter Dülffer und Jürgen Bordwardt werden Vizeweltmeister Ein führerloser Lastwagen rollt in den neuen Eingangsbereich in der Christian Bücher Str. und beschädigte diesen stark. Der WVS beteiligt sich am Sommerferien Programm der Stadt Wiesbaden. Die Jugendlichen können mit dem Kajak und Drachenboot in die Wassersportaktivitäten schnuppern. Im Herbst wird mit der Renovierung und Neugestaltung des Saales begonnen. Die Fertigstellung erfolgte im Frühjahr 2005

2005 Wegen der Umbaumaßnahme musste die Jahreshauptversammlung des WVS im Saal des Christophorushauses stattfinden. Mit dem Erwerb der Steganlagen der Fa. Dauster, die im Osthafen eine neue Anlage errichtet, wird die Steganlage I erweitert und der Zugang auf die Stelle, wo sich der der ehemalige Zugang zum Didiersteg befand, verlegt. Auch die Steganlage II wird erweitert. Der Hauptschwimmer und ein neuer, dritter Finger mit Auslegern wird installiert. Mit diesen Änderungen entstehen insgesamt 140 Liegeplätze für Motor- und Segelboote. Der Zugang für den Kanusteg wird geändert damit das manuelle Anpassen des Steges an den Wasserstand der Vergangenheit angehört. Die „Rheingauner Masters“ gewinnen die erste Deutsche Meisterschaft im Drachenboot über 1000m und sie nehmen an der Drachenboot-Weltmeisterschaft in Schwerin teil.

2006 Erstmals nimmt die Mannschaft „Rheingauner Masters mixed“ an Europameisterschaften teil und gewinnt den Titel über 2000m Vier Drachenbootsportler (Sheela Berigai, Cynthia Kipping, Brit Gottschalk und Silvio Gottschalk) nehmen an der Weltmeisterschaft in Toronto teil. Sheela und Silvio kehren mit einem Weltmeistertitel zurück. Mit dem Sommerfest wird die Einweihung der neuen Stege der Segel- und Motorbootabteilung gefeiert Die Wanderbootfahrer Jugend führten eine Wanderfahrt auf dem Rhein von Schierstein nach Geisenheim durch

2007 Domink Nicolay wird 3-facher deutscher A-SchülermeisterRheingauner Masters mixed“ über 1000m und die Damen-Mannschaft, unter der RG Hesen startend, über 1000m erringen den Titel bei der Club-Weltmeisterschaft in Geradmer/Frankreich Die Shark24-Crew Jürgen Ahlfeldt/ Alfred Dietz/Jürgen Borgwardt wird Deutscher Meister auf dem Altmühlsee Als Beitrag zum Schutz unserer Gewässer installiert der WVS mit Unterstützung der Fa. Dauster und des SCW eine Absaug-/Entsorgungsstation für Fäkalien und Abwässer aus Segel- und Motorbooten. Die Anlage wird auf dem Steg der Stadt Wiesbaden neben dem Feuerwehrlöschboot installiert und steht ab 2008 allen Mitgliedern, Gästen und Anliegern im Schiersteiner Hafen kostenlos zur Verfügung. Die Anlage wurde auch von der Stadt Wiesbaden unterstützt.

2008 Die Aufgaben des Kanu-Regatta-Verein Wiesbaden 1959 e.V. werden vom WVS übernommen. Ab diesem Zeitpunkt ist der WVS Ausrichter der Großen Wiesbadener-Kanu-Regatta oder der Süddeutschen Meisterschaften. Mit der Übernahme dieser Aufgaben übernimmt der WVS auch das Zielhaus und das gesamte Gerät mit der Verpflichtung für die Unterhaltung zu sorgen. Tristan Klee nimmt als Jugendlicher am Neroman teil und belegt in seiner Altersklasse den 1. Platz Julia Klemm gewinnt die erste deutsche Kanumarathon-Meisterschaft der Schülerinnen-A über 13 km Bei der internationalen Regatta in Duisburg startet beim Wedau Cup Dominik Nicolay im Viererkajak (1.Platz) und im Zweierkajak (3.Platz) für die Hessenmannschaft Mit Simon Warta (Kanuabteilung) und Simon Schepp (Campingabteilung) nehmen erstmals WVSler am 70.3 Ironman in Wiesbaden teil und erreichen auch erfolgreich das Ziel. Dominik Nicolay startet für die DKV-Jugend-Nationalmannschaft bei den Olympic Hope Games in Szeged/Ungarn und erringt über 500 m eine Bronzemedaille im Zweierkajak Jürgen Ahlfeldt/Alfred Dietz/Jürgen Bordwardt werden Europameister in der Shark24-Klasse in Immenstaad Die ICF-Nationalmannschaft der Drachenbootler startet bei den Welt-DB-Meisterschaften in Poznan/Polen. Bei den Masters konnten 5 Titel und 1 Vizemeisterschaft, bei den Senioren Damen 4 Vizemeisterschaften und bei den Senioren mixed 1 Vizemeisterschaft und bei den Senioren men 2 Vizemeisterschaften gewonnen werden. Das Juniorteam mit Yven Munk und Market Soukupova konnte in allen 8 Rennen Vizeweltmeister werden

2009 Yven Munk wird 3-facher deutscher Junioren-Meister im Drachenboot über 200m/500m/2000mRheingauner Masters mixed“ werden 3-facher deutscher Meister im Drachenboot über 200m/500m/2000m Grit Kaleta startet für die DKV-Nationalmannschaft in Kaosiung/Taiwan und wird im Drachenboot Vizeweltmeisterin und gleichzeitig kann sie noch 3x die Bronzemedaille erringen 2009 richtet der WVS die Veranstaltung für die Verleihung der „Blauen Flagge“ für die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen auf dem Gelände des WVS aus. Die Feierlichkeiten werden in einem Festzelt mit musikalischer Untermahlung durchgeführt. Anschließend läd der WVS alle Teilnehmer und Gäste zu einem Umtrunk mit Buffet ein. Der Vorstand beschließt, eine Konzession für den Ausschank – Vereinshock – zu beantragen.

2010 erwirbt der WVS das Grundstücke Christian-Bücher-Strasse 20 mit dem Holzhaus. Mit diesem Kauf ist der Wassersport Verein Schierstein nunmehr Eigentümer über das gesamte Gelände zwischen der Anlage und dem Durchgangsweg von der Kleinaustr. zum Zielhaus. Die Außenfassade des gesamten Bootshauses wird erneuert. Gleichzeitig werden alle beheizten Räume zur Fassade hin aussen isoliert. Als zusätzliche Energiesparmaßnahmen werden die alten und noch einfach verglasten Fenster sowie die Türen zu den Vereinsräumen erneuert. Carolin Dürr wird zweimalige deutsche Schülermeisterin im Kanumarathon über 12,9 km. Dies war gleichzeitig die 150. Deutsche Meisterschaft der Kanuabteilung seit 1954. Der WVS erhält die Konzession zum Ausschank von Speisen und Getränken. Der WVS Hock wird in die Hände von Profis gelegt die mit der Bootstaufe die Bewirtung für unsere Mitglieder beginnen. Hanne Braselmann ruft die Initiative „Pink-Paddlerinnen“ in Deutschland ins Leben. Bei der Bootstaufe am 1. Mai wird ein neues pink farbenes Drachenboot auf den Namen Hanne getauft, mit dem die Aktion – paddeln gegen Brustkrebs – gestartet wird. Die Anregung hierfür fand Hanne Braselmann 2009 in Kanada. Für das Projekt konnte Hanne Frau Petra Müller Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit als Schirmherrin gewinnen. Im Rahmen der Schul-Sozialarbeit wird beim WVS ein soziales Kompetenztraining im Drachenboot durchgeführt. Dominik Nicolay gewinnt als Junior 2 Titel über 1000m im Viererkajak und 5000m im Zweierkajak bei den Deutschen Kanu-Meisterschaften in Köln. Die Mannschaft konnte noch 2 Vizemeisterschaften und vier 3. Plätze erreichen Die WVS-Rheingauner erreichen in Szeged/Ungarn 6 Vizeweltmeisterschaften im Drachenboot 6609 Siege konnten seit 1954 von der Kanuabteilung herausgefahren werden, davon gelangen 157 Deutsche Meisterschaften.

2011 Im Januar erreicht die Hochwassermarke „nur“ einen Mainzer Pegel von 6,42 Metern. Der Verein zählt zu Beginn des Jubeljahres 995 Mitglieder Mit der Erweiterung der Außentoiletten mit Duschen für die S+M Abt., Campingabteilung und für unsere Gäste finden die Umbau- und Renovierungsarbeiten im und am Bootshaus einen momentanen Abschluss. Die Saison beginnt mit der Anfahrt der S+M Abt. und mit den Regatten für unsere Segler, Kanuten und Drachenbootfahrer, die wieder mit guten Erfolgen besucht werden konnten.