Vereinsgeschichte

Zusammengestellt von Lothar Weckerling

1921 
Gründung am 27. Juli im Weinhaus „Rheinfels“ in Schierstein am Rhein unter dem Namen 1. Wassersport-Vereinigung 1921. Von den erschienen 69 Personen sagten 54 „Ja“ zur Gründung des Vereins. Zum ersten Vorsitzenden wurde August Weiß gewählt.
Errichten einer Schwimmbahn gegenüber dem Vereinsgelände für Wettkämpfe.

1922
F. Westhoff übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden. Sein Stellvertreter wird Heinrich Merz. August Weiß übernimmt das Amt des Kassierers.

1923
Ludwig Ortloff wird zum 1. Vorsitzenden gewählt, Vertreter wird Josef  Hennemann.

1924 
Josef Hennemann übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden. Ein Stellvertreter wird nicht bestellt.
Errichtung des Schwimmbades vor unserem jetzigen Gelände. Nutzung nicht nur für Vereinsmitglieder. Eintritt für Nichtmitglieder 30 Reichspfennig

1925 
Karl Weiß wird neuer erster Vorsitzender. Josef Hennemann sein Stellvertreter. Die erste aktive Wasserballmannschaft wird ins Leben gerufen.

1926
Zusammenschluss des Vereins mit dem Wiesbadener Schwimmverein Mattiacum. Dies war aber nur von kurzer Dauer.

1927 
Zum 1. Vorsitzenden wird Karl Haupitzer gewählt. Stellvertreter wird Hugo Dauster.
Ein Bootshaus wird auf dem Gelände der heutigen Loos-Anlage durch Initiative von Karl Haupitzer („Vadder“) errichtet.
In diesem Jahr gründet Karl Rodenburger die Ruderabteilung.

1928
Karl Haupitzer erhält Josef Hennemann als neuen Stellvertreter.
Einrichtung eines vereinseigenen Gaststättenbetriebes mit Bewirtung durch Vereinsmitglieder.
Aktivitäten bei den Faltbootfahrern und Gründung der Abteilung für den Kanu-Wandersport durch Heinrich Mahl.
Der WVS wird Ausrichter des ersten verbandsoffenen Wettschwimmens im Schiersteiner Hafen.

1929 
Karl Haupitzer wird als 1. Vorsitzender bestätigt. Zum Stellvbertreter wird Herr Hensel bestimmt.

1930 
Karl Haupitzer wird bei der Mitgliederversammlung wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter wird Herr von Goetz. Bis zum Jahr 1932 sind keine besonderen Ereignisse überliefert.

1932
Bei der Mitgliederversammlung wird Karl Haupitzer erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Willi Kopp wird neuer Stellvertreter.
In groß angelegter Vereinsarbeit werden die Schwimmbahnen mit Schaufeln und Schubkarren ausgebaggert.
Der Wassersportverein organisiert und richtet die erste große Ruder-Regatta im Schiersteiner Hafen mit 11 Vereinen aus.

1933
Der Rudervierer mit Steuermann wird Süddeutscher Meister in Mainz mit Arthur Haupitzer, Fritz Altenheimer, Karl Groß, Karl Ehrengart und Steuermann Rudi Preusser.

1934
Karl Haupitzer bleibt bis 1936 1. Vorsitzender. In diesem Jahr wird er von Heinrich Mahl abgelöst.
Der Wettkampfsport ruht und es gibt wenig Information über dieses und die folgenden Jahre.

1938
Heinrich Menz übernimmt den Vorsitz, den er im Novenber an Arthur Haupitzer abgibt. Zum Stellvertreter wird Heinrich Menz bestimmt.

1941
Herr Sohns übernimmt den Vorsitz. Heinrich Menz bleibt Stellvertreter.

1942
Ab diesem Jahr ruht bis 1948 überwiegend die gesamte Vereinsarbeit.

1945
Besetzung eines Teils des Boothauses durch die Amerikaner. Sie genehmigten dann auch die Wiederaufnahme des Sportbetriebes.

1946
Karl Haupitzer wird zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Der Vereinsbetrieb kommt langsam wieder in Schwung und die ersten Aktivitäten sind rund um die Schwimmer und Ruderer zu verzeichnen.

1949
Karl Sieben wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Ein Stellvertreter wird nicht bestimmt.
In diesem Jahr findet die  Ausrichtung des 1. Hafenfestes nach dem Krieg unter der Regie des WVS statt. Ab 1950 übernimmt der neu gegründete Verkehrsverein Schierstein diese Aufgabe.
Der Erwerb einiger Ruderboote von der Rudergesellschaft Biebrich erlaubten den Neustart der Ruderabteilung.

1950
Karl Sieben wird als Vorsitzender bestätigt und erhält mit Fritz Schmidt einen Stellvertreter.
In diesem Jahr verstärkt sich die Rudermannschaft mit Aktiven aus dem Ruderclub Eltville.

1951
Hanns Georg Schoof wird als großer Förderer des Vereins auf der JHV zum ersten Präsidenten des WVS gewählt.
Auf Initiative von Karl Sieben und Hanns-Georg Schoof wurde erstmals ein Achter für die Ruderabteilung angeschafft
Start auch mit dem Frauenrudern. Stilruderwettbewerbe wurden wettkapfmäßig ausgefahren.

1952
Karl Sieben wird als Vorsitzender wiedergewählt und erhält mit Hermann Weiß einen neuen Stellvertreter.
In diesem Jahr wurde ein Badeverbot für den Schiersteiner Hafen ausgesprochen. Damit war auch das Ende des WVS-Bades besiegelt.

1953
Start der Ruderer bei einer internationalen Regatta in Lecco/Italien für den hessischen Ruderverband.
Hans Georg Schoof bringt die Idee zur Errichtung eines neuen Bootshauses am heutigen Standort ein, und überwiegend in Eigeninitiative wurde mit dem   Bau begonnen.

1954  Karl Sieben als Vorsitzender und Hermann Weiß als Stellvertreter führen weiterhin den Verein.
Beginn der Kanu-Rennsportaktivitäten.
Die ersten Einerkajaks lieferte die Firma Dinnewitzer. Die ersten Rennkanuten waren: Herbert Heinzmann, Engelbert Kah, Paul Kunz und Friedrich Schneider. Ihre erste Rennsaison krönten sie mit 6 Siegen.
Mit ESWE-Bussen, besetzt werden dienstags bis zu 100 Kinder in das Hallenbad gefahren. Viele Kinder lernen in den folgenden Jahren unter Heinrich Back und Erna Ebert das Schwimmen. Auch die aktiven Kanuten nutzten im Winter diesen Abend zum Training.

1955
Die Kanurennsportaktivitäten werden ausgebaut und der Bau des Vereinshauses schreitet voran.

1956
In diesem Jahr wird unter den Vorsitz von Karl Sieben und seinem Stellvertreter Hermann Weiß das Bootshaus eingeweiht. Hans Georg Schoof hat als Präsident und Sponsor erheblichen Anteil an der Errichtung des        Bootshauses.
Die Kanuten gewinnen die Faltbootstaffel um das „Blaue Band vom Mittelrhein“. Siebenmal in ununterbrochener Reihenfolge konnte diese Trophäe verteidigt werden und ging dann in den Besitz des Vereins über.

1957
Rolf Rammelt gewinnt die erste deutsche Jungendmeisterschaft im Einerkajak

1958
Karl Sieben wird erneut zum Vorsitzendden gewählt. Stellvertreter wird wieder Hermann Weiß.
Die Segel- und Motorbootabteilung wird gegründet und Bau der Steganlage I  aus den Rest-Beständen der alten Schwimmpritsche wird unter Leitung von Hans Reinhardt begonnen.

1959
Die ersten 6 Boote bekommen ihren Liegeplatz an der neuen Steganlage.
Die Kanurennmannschaft hat Zuwachs bekommen und fährt zahlreiche Erfolge ein.

1960
Karl Sieben wird nochmals als Vorsitzender und Hermann Weiß als Stellvertreter bestätigt.
Präsident Hans Georg Schoof stirbt in diesem Jahr.

1961
Karl Probst wird neuer Vorsitzender, Stellvertreter bleibt Hermann Weiß.

1962
Die Zelter eröffneten den Campingsaison auf dem WVS-Gelände und die Campingabteilung wird ins Leben gerufen.

1963
Bei der JHV wird Karl Probst als Vorsitzender bestätigt. Als Stellvertreter  wird Erwin Dadischeck gewählt. Aktive Vereinsarbeit in allen Abteilungen.

1964
Karl Probst bleibt Vorsitzender. Neuer Stellvertreter wird Rudolf Bornhofen.
Die Deutschen Jugend-Kanu-Meisterschaften werden im Schiersteiner Hafen ausgerichtet. Alfred Wachter und Günter „Bembel“ Krug gewinnen die Bronzemedaille im K II über 500 m.

1965
Die Kanu Abt. bleibt weiterhin auf Erfolgskurs. In allen Abteilungen floriert das Vereinsleben.

1966
Auf der JHV wird Karl Probst als Vorsitzender bestätigt. Neuer Stellvertreter wird Friedrich Schneider.
In der Leistungsklasse gewinnen die WVS Kanuten alle Rennen und somit alle Meistertitel. Der WVS wird erfolgreichster Kanu-Verein in Hessen.

1967
Aufgrund der Nachfragen nach Liegeplätzen wird die zweite Steganlage für Segel- und Motorboote überwiegend in Eigeninitiative gebaut.

1968
Friedrich Schneider übernimmt das Amt des Vorsitzenden und Karl Probst wird zum Präsidenten gewählt. Erwin Dadischeck wird Stellvertreter.
Die Einstellung des Ruderbetriebes wird in diesem Jahr vollzogen.
Gewinn der ersten deutschen Jugendmeisterschaft für unseren Verein im Viererkajak über 500m durch Rudolf Renschin, Karl-Heinz Griesel, Helmut Plies, Burckhard Zerbst.

1969 
Die Kanu-Rennmannschaft ist weiterhin erfolgreich und die Segel- und Motorboot-Abteilung (S+M) wächst.

1970
Bei der JHV wird Günter Land zum neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wird Werner Ohlbach.

1971
Werner Ohlbach steht nicht mehr als Stellvertreter zur Verfügung. Neuer Stellvertreter wird Ludwig Lanzendörfer.
Der WVS feiert sein 50 jähriges Jubiläum.
Anlässlich dieses Geburtstages werden die Kinder-Ruderregatta des Hessischen Ruderverbandes und die Jubiläumsruderregatta im Hafen ausgerichtet. Dazu richtet der Verein eine Jubiläums-Kanuregatta mit internationaler Beteilung unter anderem mit einer Auswahlmannschaft der Vereinigten Staaten aus.
Wiesbadens Polit-Prominez legt mit der MS-Berlin im Schiersteiner Hafen an. Der damalige Oberbürgermeister Rudi Schmitt hielt die Festrede.
Ausklang am 30.10. mit einem großen Jubiläumsball.
Die Vereinsregatta unter der Leitung der Kanuabteilung wird aus der Taufe gehoben.

1972
Günter Land wird als Vorsitzender und Ludwig Lanzendörfer als Stellvertreter wiedergewählt.
Nach baulichen Veränderungen wird das Geschäftszimmers ins Erdgeschoss verlegt. Somit ist Verein und Lokal vollständig getrennt. Der Zugang zum Lokal erfolgt nach wie vor über den alten Eingangsbereich.

1973
Fertigstellung der neuen Steganlage I
Gewinn der ersten deutschen Schüler-Meisterschaft durch Sylvia Koppera

1974
Günter Land und Ludwig Lanzendörfer werden in Ihrem Amt bestätigt.
Die S + M Abt. baut einen „Mississippi-Dampfers“ aus dem Kanusteg anlässlich des Hafenfestes.

1975
Von 1975 bis 1980 erreichten die Kanuten des WVS bei deutschen Meisterschaften insgesamt 10 Titel, 7 Vizemeisterschaften und 8 dritte Plätze.

1976 
Günter Land wird wieder zum 1. Vorsitzenden und Ludwig Lanzendörfer zum Stellvertreter gewählt.
Beate Martin war in der Zeit von 1976 bis 1980 erfolgreichste Kanutin des WVS und startete auch in der Nationalmannschaft.

1978
Bei der JHV in diesem Jahr wird Günter Land in seinem Amt als Vorsitzender   bestätigt. Neuer Stellvertreter wird Paul Rau.

1980
Als Vorsitzender wird Günter Land wiedergewählt. Stellvertreter bleibt auch Paul Rau.
Beate Martin wird zu Wiesbadens Sportlerin des Jahres gewählt.

1981
Bei der JHV wird Dr. Jürgen Schmitt zum neuen Stellvertreter gewählt. Günter Land wird als Vorsitzender bestätigt.

1982
Der Allgemeinsport hält Einzug im WVS. Mit Gymnastik, Badminton, Fußballspielen in den Turnhallen werden Mitglieder angeregt sich noch mehr sportlich zu betätigen. Mit Wanderungen, Wanderfahrten, Mitmachen beim Sportabzeichen usw. erweitert sich das Vereinsangebot.

1983 
Nach 13 Jahren als Vorsitzender übergibt Günter Land sein Amt an Prof. Dr. Jürgen Schmitt. Als neuer Stellvertreter wird Rudolf Renschin gewählt.
Start der theoretischen Ausbildung im Jugendsegeln

1984
Beginn der Segel-Kurse auf dem Wasser
Im Rahmen der Vereinsregatta wird erstmals der Hafentriathlon (=300 m schwimmen, 2,5 km paddeln, 1 Hafenrunde laufen) ausgetragen.

1985
Bei der JHV wird nach Rücktritt von Prof. Dr Jürgen Schmitt Lothar Weckerling zum 1. Vorsitzender des Vereins gewählt. Stellvertreter bleibt Rudolf Renschin.
Mehrere Kanuten des WVS wurden zu internationalen Einsätzen berufen.

1986
Nach einigen baulichen Änderungen wird der neue Vereins- und Jugendraum  eingeweiht. Standort ist der heutige 2. Vereinsraum.

1987
Lothar Weckerling und Rudi Renschin werden in ihren Ämtern bestätigt.
Erste deutsche Meisterschaft der Kanuten in der Leistungsklasse durch Rainer Bauer über 10.000m im Einerkajak.

1988
27. März Jahrhunderthochwasser mit einem Pegelstand von 7,69 m in Mainz. Das gesamte Bootshaus stand unter Wasser. Dank des großartigen Einsatzes vieler Vorstands- und Vereinsmitglieder konnten der Eingangsbereich durch eine aufwendige Absperrung, der Keller mit Heizung und Kühlaggregaten durch den Einbau großer Pumpen wasserfrei gehalten werden. Ein paar Zentimeter mehr und ein Fluten mit all seinen Folgeschäden wäre unumgänglich gewesen. Der Zugang zum Bootshaus erfolgte über einen provisorischen Steg zur damals noch vorhandenen Wendeltreppe am Ende der Terasse.
Teilnahme an den olympischen Spielen in Seoul von WVS-Mitgliedern Josefa Idem, Andrea Martin, Ruth Domgörgen. Sie erreichten im Viererkajak über 500 m den 5. Platz. Josefa Idem startete auch im Einerkajak und belegte im      Endlauf Platz 9.  Engelbert Kah, der jahrelange erfolgreiche Trainer der Kanuten des WVS, konnte seine Laufbahn als DKV-Beuaftragter für die Boote, mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen krönen.
Die Kanuten des WVS konnten in diesem Jahr insgesamt 8 Meistertitel, 3Vizemeisterschaften und 3 dritte Plätze in der Leistungsklasse über verschiedene Strecken herausfahren.

1989
Lothar Weckerling und Rudi Renschin werden bei der JHV in ihren Ämtern bestätigt.
Josefa Idem erreichte bei den Kanuweltmeisterschaften im Einerkajak die Bronzemedaille über 500 m und 5.000 m in Plovdiv/Bulgarien
Gewinn der Segel-Vize-Weltmeisterschaft in der Shark-Klasse durch Brigitte und Jürgen Ahlfeldt.
Die erste Skifreizeit wird in Söll/Österreich auf dem Gruberhof mit 50 Kindern durchgeführt.

1990
1.Deutsche Meisterschaft im Kanu-Rennsport-Marathon (=42 km) der Herren Leistungsklasse im Zweierkajak durch Thilo Redweik und Rainer Bauer.

1991
Bei der JHV werden Lothar Weckerling und Rudi Renschin wiedergewählt.
Markus Gickler wird Weltmeister in der Wildwasserabfahrt
Marion Plies nimmt an der „Rajalta Rajalle Hiihto“ (ein Rennen über 365 km auf Langlaufskiern durch Lappland) teil.
Rainer Bauer und Manfred Reuter nehmen an der „Artic Canoe Rallye“ (537 km paddeln in 7 Tagen) in Finnland teil.
Gewinn der 1. Deutsche Meisterschaft im Kanu-Rennsport-Marathon (=42 km) bei den Damen in der Leistungsklasse durch Andrea Martin und Steffi Reinsberger.

1992
Ausrichtung des hessischen Wanderfahrertreffens auf dem WVS-Gelände.
Beteiligung der WVS-Jugend mit einem eigenen Motivwagen am Hafenfestumzug.

1993
Lothar Weckerling und Rudi Renschin werden bei der JHV wiedergewählt.
Auf Anregung des Vorsitzenden organisiert die Campingabteilung das erste Sommerfest auf dem Vereinsgelände.
Die Erneuerung der Steganlage II wird in Angriff genommen.
Die „Mobile Kanueinheit“, vom hessischen Kultusministerium finanziert, findet ihre Unterbringung im Bootshaus des WVS
Bei den World Master Games in Brisbane/Australien erzielten Udo Brand, Engelbert Kah und Wolfgang Neupert 8 Weltmeistertitel
Die ersten drei 420-er Jollen werden angeschafft

1994
Steg II der S+M Abt. wird durch den Kauf einer neuen Steganlage ersetzt

1995
Lothar Weckerling als Vorsitzender und Rudi Renschin als Stellvertreter werden wiedergewählt.
Der WVS beteiligte sich an der Organisation des Deutschen Kanu-Tages in Wiesbaden.
„Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein“ diese Initiative wird durch Birgit Renschin für den Kanu-Rennsport unterstützt.
Die erste Drachenbootregatta wird im Schiersteiner Hafen im Rahmen des Hafenfestes ausgerichtet.
Die ersten Versuche im Kanupolo werden in geliehenen Booten gestartet.

1996
In diesem Jahr feiert der Verein sein 75 jähriges Vereinsjübiläum mit zahlreichen Events. Der Saal wird von der S+M Abt festlich geschmückt wo unter anderem die Akademische Feier sowie ein Jubiläumsball stattfindet.
Der WVS nimmt mit einem „Piratenschiff“, von der Vereinsjugend gebaut, an den Fastnachtsumzügen in Wiesbaden und Kiedrich teil. Markus Gickler gewinnt bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften im Quadrathlon auf Ibiza  den Titel
Rainer Bauer fährt zum 5000. Sieg der Kanuabteilung bei den Deutschen Kanu-Rennsport-Meisterschaften in Hamburg im K1 über 6.000 m.

1997
Bei der JHV wird zum ersten Mal eine Umweltbeauftragte mit Marion Lichti  gewählt. Lothar Weckerling wird wieder zum Vorsitzenden und Rudi Renschin zu seinem Stellvertreter gewählt.
Rainer Bauer/Eric Klas werden deutsche Kanu-Marathon-Meister im Zweierkajak über 37 km.

1998
Wiesbaden war Austragungsort für die Quadrathlon-Europameisterschaften. An dem Streckenaufbau im Hafen war der WVS beteiligt. Rainer Bauer wurde  mit seiner Mannschaft Europameister. Der Vorstand beginnt mit den Planungen für die notwendige Umgestaltung des Bootshauses.

1999
Durch den wiedergewählten Vorsitzenden Lothar Weckerling und seinem Stellvertreter Rudi Renschin werden bei der JHV die Planungen der Umgestaltung des Bootshauses vorgestellt und in diesem Jahr begonnen. Folgende Veränderungen sind vorgesehen: Eingangsfoyer wird Vereinsraum, Gaststätten-Toiletten werden ins OG verlegt, der Vereinsraum wird zur  Übernachtungsmöglichkeit für 15 Personen ausgebaut, die Heizungsanlagen und Warmwasserversorgung werden aus dem Keller ins Erdgeschoss (derzeitiges Geschäftszimmer) verlegt, Anbau auf der Rückseite des Bootshauses für Sauna und Erweiterung der Trainingsräume, Einrichtung einer Küche für den neuen Vereinsraum, Zugang für das Restaurant von der Christian-Bücher-Straße und über eine Stahlbrücke von der Hafenseite.
Erstmals erhält der WVS die Auszeichnung „Blaue Flagge“
Juliane Geus und Kathrin Frantzen gewinnen im Zweierkajak die erste Deutsche Junioren-Meisterschaft im Kanu-Marathon

2000
Johannes Kaufmann wird Stadt-Jugendmeister im Segeln
Die umfangreichen Umbaumaßnahmen am Bootshaus konnten auch dank großartiger Mithilfe vieler Mitglieder abgeschlossen werden. Die Einweihung der neuen Räumlichkeiten fand im Rahmen des Sommerfestes am 19. August statt.

2001
Bei der JHV werden Lothar Weckerling und Rudi Renschin in ihren Ämtern bestätigt.
Die Kanu-Polo-Abteilung beginnt erneut ihre Aktivitäten.
Der erste Titel im Drachenboot wird von der Mannschaft „Rheingauner – Jugend“ in München errungen
Mit dem Schiersteiner Ortsring richtet der WVS die Kinder-Olympiade aus. DKV Einsatz für Jan Renschin bei den Olympic Hope Games in Racice/Tschechien mit einem Sieg im Zweierkajak und einem 2. Platz im Viererkajak empfahl sich Jan für künftige Aufgaben.

2002
Der WVS-Hock auf dem Vereinsgelände wird ins Leben gerufen und zur Saisoneröffnung durch Vereinsmitglieder gestartet.
Jennifer Rückert wird deutsche Meisterin der Schüler-A im Kanumarathon über 10 km in Lampertheim
Ausrichtung der Deutschen Drachenboot-Meisterschaften (DDV). Hier konnte die „Rheingauner Jugend“ ihren Titelgewinn erfolgreich verteidigen
Jan Renschin wurde in Hamburg 3x Deutscher Junioren-Meister und 1x Vizemeister. Jennifer Rückert (Schülerinnen-A) erreichte im Vierkajak Platz 1 über 500 m und im Zweierkajak über 2000m Platz 2

2003
Lothar Weckerling und Rudi Renschin werden bei der JHV in ihren Ämtern wiedergewählt.
Christine Zerbst und Christin Verseck (Damen Leistungsklasse) fahren den 6000. Sieg im Zweierkajak über 500 m der Kanu-Rennsport-Abteilung seit ihrer Gründung in Kleinheubach heraus.

2004
Zu Beginn des Jahres beschädigt ein führerloser Lastwagen stark den Eingangsbereich zum Restaurant an der Christian-Bücher-Straße.
Auf der Jahreshauptversammlung wird die Änderung des geschäftsführenden Vorstandes beschlossen. Neben dem 1. Vorsitzenden Lothar Weckerling, gibt es nun zwei srtellvertretende Vorsitzende. Für den Bereich Finanzen, wird Rudi Renschin  und für den Bereich Sport wird Dr. Günter Renschin gewählt.
Bei der Shark24 Weltmeisterschaft auf der Müritz gehen 4 WVS-Crews an den Start. Alfred Ahlfeldt/Dieter Dülffer/ Jürgen Bordwardt werden Vizeweltmeister
Der WVS beteiligt sich am Sommerferien Programm der Stadt Wiesbaden. Die Jugendlichen können mit dem Kajak und Drachenboot in die Wassersportaktivitäten schnuppern

2005
Auf Wunsch des Pächters und auch wegen des baulichen Zustandes erfolgt ein Umbau und Sanierung des Saales im Bootshaus. Aufgrund der Bauarbeiten musste die Jahreshauptversammlung im Christophorushaus stattfinden.
Der WVS übernimmt von der Fa. Dauster die Wasserfläche an der Lindenbachmündung. Die Firma Dauster verlagert in den Osthafen.
Die Steganlage I kann daher neu gebaut und erweitert werden.
Firma Didier gibt ihren Liegeplatz auf und der WVS kann den Steg II erweitern. Mit diesen Änderungen entstehen insgesamt 130 Liegeplätze für Motor- und Segelboote.
Der Zugang für den Kanusteg wird geändert damit das manuelle Anpassen des Steges an den Wasserstand der Vergangenheit angehört.
Die „Rheingauner Masters“ gewinnen die erste Deutsche Meisterschaft im Drachenboot über 1000m
Die „Rheingauner Masters“ nehmen an der Drachenboot-Weltmeisterschaft in Schwerin teil.

2006
Bei der JHV werden Lothar Weckerling zum 1. Vorsitzenden und Dr. Günter Renschin und Rudi Renschin wieder zu Stellvertretern gewählt.
Erstmals nimmt die Mannschaft „Rheingauner Masters mixed“ an Europameisterschaften teil und gewinnt den Titel über 2000m
Vier Drachenbootsportler (Sheela Berigai, Cynthia Kipping, Brit Gottschalk und Silvio Gottschalk) nehmen an der Weltmeisterschaft in Toronto teil. Sheela und Silvio kehren mit einem Weltmeistertitel zurück.
Mit dem Sommerfest wird die Einweihung des Steges II der Segel- und Motorbootabteilung gefeiert
Die Wanderbootfahrer Jugend führten eine Wanderfahrt auf dem Rhein von Schierstein nach Geisenheim durch.

2007
Domink Nicolay wird 3-facher deutscher A-Schülermeister
„Rheingauner Masters mixed“ über 1000 m und die Damen-Mannschaft, unter der RG Hesen startend, über 1000 m erringen den Titel bei der Club-Weltmeisterschaft in Geradmer/Frankreich
Die Shark24-Crew Jürgen Ahlfeldt/ Alfred Dietz/Jürgen Borgwardt wird Deutscher Meister auf dem Altmühlsee
Der WVS errichtet unter Beteiligung der Firma Dauster eine Entsorgungsstation für Fäkalien-Abwässer aus Segel- und Motorbooten auf dem Feuerwehrsteg  im Schiersteiner Hafen. Diese steht ab 2008 allen Bootsfahrern und Gästen zur Verfügung.

2008
Bei den Neuwahlen des Vorstandes auf der JHV werden Lothar Weckerling zum Vorsitzenden und Dr. Günter Renschin und Rudi Renschin zu Stellvertretern gewählt.
Nach Auflösung des Kanu-Regatta-Verein Wiesbaden 1959 e.V. werden die Aufgaben und das Equipment vom WVS übernommen. Ab diesem Zeitpunkt ist der WVS Ausrichter der Großen Wiesbadener-Kanu-Regatta oder Süddeutschen Meisterschaften und Verantwortlicher für das Zielhaus
Jürgen Ahlfeldt/Alfred Dietz/Jürgen Bordwardt werden Europameister in der Shark24-Klasse in Immenstaad
Die ICF-Nationalmannschaft der Drachenbootler startet bei den Welt-DB-Meisterschaften in Poznan/Polen. Bei den Masters konnten 5 Titel und 1 Vizemeisterschaft, bei den Senioren Damen 4 Vizemeisterschaften und bei den Senioren mixed 1 Vizemeisterschaft und bei den Senioren men 2 Vizemeisterschaften gewonnen werden.
Das Juniorteam mit Yven Munk und Market Soukupova konnte in allen 8 Rennen Vizeweltmeister werden

2009
Bei der JHV werden die geplanten Baumaßnahmen vorgestellt und von der Versammlung genehmigt.
Yven Munk wird 3-facher deutscher Junioren-Meister im Drachenboot über 200m/500m/2000m
„Rheingauner Masters mixed“ werden 3-facher deutscher Meister im Drachenboot über 200m/500m/2000m
Grit Kaleta startet für die DKV-Nationalmannschaft in Kaosiung/Taiwan und wird im Drachenboot Vizeweltmeisterin und gleichzeitig kann sie noch 3x die Bronzemedaille erringen
Die Verleihung der „Blauen Flagge“ für die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen findet auf dem Gelände des WVS statt. Der WVS erhält bei dieser Veranstaltung die Blaue Flagge zum 10. Mal

2010
Bei der JHV wird Lothar Weckerling erneut 1. Vorsitzender. Zu Stellvertretern werden gewählt Dr. Günter Renschin für den Bereich Sport und Rene Schneiderhöhn für den Bereich Finanzen.
Rudi Renschin wird zum 3. Präsidenten des WVS gewählt.
Das Grundstückes Christian-Bücher-Strasse 20 mit dem alten Holzhaus wird von der Stadt erworben. Nun ragt kein fremder „Zipfel“ mehr in unser Gelände. Die vereinseigenen Grundstücke sind somit auf ca.7.400 qm angewachsen.
Am gesamten Bootshaus werden Energieschutzmaßnahmen ausgeführt. Alle beheizten Bereichen sowie das gesamte Dach und die Bootshallendecke werden wärmegedämmt.
Carolin Dürr wird zweimalige deutsche Schülermeisterin im Kanumarathon über 12,9 km. Dies war gleichzeitig die 150. Deutsche Meisterschaft der Kanuabteilung seit 1954.
Hannelore Braselmann ruft mit Ihrer Aktion die „Pink-Paddlerinnen“ – paddeln gegen Brustkrebs- als Initiatorin dieser Bewegung ins Leben.
Dominik Nicolay gewinnt als Junior 2 Titel bei den Deutschen Kanu-Meisterschaften in Köln.
6609 Siege konnten von 1954 ab von der Kanuabteilung herausgefahren werden. In diesem Zeitraum gelangen auch 157 deutsche Meisterschaften

2011
Im Januar erreicht die Hochwassermarke „nur“ einen Mainzer Pegel von 6,42   Metern
Der Verein zählt zu Beginn des 90. Jubeljahres 995 Mitglieder
Bei der JHV wird der geschäftsführenden Vorstandes auf vier Stellvertreter erweitert und der Datenschutz wird in die Satzung aufgenommen.
Modernisierung und Erweiterung der Außentoiletten mit Duschen im Bereich der Bootshalle.
Erstmals startet Brit Gottschalk bei der Paracanoeing Weltmeisterschaft in Szeged (Ungarn) und erringt die Vizeweltmeisterschaft
Bei der Drachenboot-Club-Weltmeisterschaft in Toronto (Kanada) starten die Rheingauner und können 2 Titel, 5 Vizemeisterschaften und 1 Bronzemedaille erringen

2012
Bei der JHV wird Lothar Weckerling wieder zum Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter werden Dr. Günter Renschin, Rene Schneiderhöhn und Monika Barthel gewählt. Rudi Renschin wird als Präsident bestätigt.
Das im Jahre 2010 erworbene Holzhaus in der Christian-Bücher-Str. 20 wird abgerissen.
Als Bauvorhaben werden die Sanierung der Dusch- und Umkleideräume  in Angriff genommen. Die Sauna wird ausgebaut um die Erweiterung des Trainingsraumes zu gestalten.
Von den 165 Deutschen Meisterschaften seit 1954 hat der Kanurennsport 135 und das Drachenboot (seit 2001) 30 Meisterschaften errungen.
Hanne Braselmann erhält von der Landeshauptstadt Wiesbaden die Bürgermedaille in Gold für ihre Initiative „Paddeln gegen Brustkrebs“.
Am 02.11. findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, da 3 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes (René Schneiderhöhn, Günter Renschin und Monika Barthel) zurückgetreten waren. Gem. Satzung war eine Neuwahl des Vorstandes erforderlich.
Lothar Weckerling wird als 1. Vorsitzender bestätigt. Als Stellvertreter werden Monika Barthel, Peter Dorwig und Edgar Hartung gewählt.

2013
Die Umbaumaßnahmen des Trainingsraumes und der Duschräume werden abgeschlossen.
Am 27.04. findet die 4. Offene Deutsche Drachenboot-Langstreckenmeisterschaft und der 1. Deutsche Fun-Cup unter der Regie des WVS statt.
Am 05.06.2013 wird zum ersten mal in der Geschichte der Großen Wiesbadener Kanuregatta (seit 1959), die vom 15. bis 16. Juni stattfinden sollte, die Regatta wegen Hochwasser (Mainzer Pegel 685 cm), abgesagt. Die Campingwiesen und der Sattelplatz sind überflutet.
Die Sanierung und Erweiterung der Außentoiletten mit Duschen und die  Renovierungsarbeiten im und am Bootshaus sind abgeschlossen und werden feierlich in Betrieb genommen.

2014
Bei der JHV am 31.01. tritt Lothar Weckerling nach 29 Jahren nicht mehr zur Wahl zum 1. Vorsitzenden an. Er wird auf dieser Versammlung zum 4. Präsidenten gewählt.
Zum 1. Vorsitzenden wird Edgar Hartung gewählt.
Rudi Renschin und Franjo Schol werden wieder zu Stellv. Vorsitzenden gewählt.
Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Monika Barthel und Peter Dorwig wurden mit der Ehrennadel auf Goldblatt ausgezeichnet. Ebenso Monika Derr und Petra Wenz für ihre langjährige Trainerarbeit.
Gudrun und Irmgard Hassenbach wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Folgende Umbaumaßnahmen werden begonnen: Der Schlafraum wird in die Halle 4 verlegt. Der alte Schlafraum wird Multifunktionsraum. Der Vereinsraum und Küche soll renoviert werden.
Es werden neue Angebote im Breiten- und Allgemeinsport zur Verfügung gestellt.
Der WVS übernimmt die Ausrichtung des ESWE-Cup´s für die Drachenboote und richtet zeitgleich die Hessischen Meisterschaften im Kanurennsport der Schüler aus.

2015
Bei der JHV am 30.01. wird Peter Kaufmann (Gründung des Regatta- und Optisegels 1983, Planungen diverser Umbaumaßnahmen) zum Ehrenmitglied ernannt. Der Erweiterungsbau des Bootshauses wird vorgestellt damit die beiden Container verschwinden können. Der eingeschossige Bau mit Dachterrasse wird von der Versammlung genehmigt.
Am 01. Mai findet die Saisoneröffnung mit Bootstaufen statt.
Es wird eine neue Abteilung für den aktiven Segelsport gegründet.
Bei der Drachenboot ICF Club WM in Racice (Tschechien) konnten 2x Gold-, 4x Silber- und 1x Bronzemedaille errungen werden.
Bei der am 26.09. zum 2.mal vom WVS ausgerichteten kombinierten Regatta (Drachenboot – ESWE Cup und Hessische Kanurennsportmeisterschaften der 8- bis 14jährigen Schüler) kam es beim 2.Rennen der Drachenbootler zu einem tragischen Zwischenfall. Ein Sportler aus Mannheim kollabierte während des Rennens und verstarb.  Die Drachenbootteams brachen ihre Regatta ab.
Birgit Barth wird im Hess. Kanuverband Referentin für Para-Kanu und Anti-Doping Beauftragte.
Am 08.12. findet die 1. Vorstandssitzung im neuen Vereinsraum 2 statt.
Kurz vor dem 4. Advent findet für die ausgefallene Vereinswanderung, ein Weihnachtsevent mit Fackelzug und Lagerfeuer am Weihnachtsbaum im Bootshaus statt. Dieses Event soll aufgrund der positiven Zustimmung im Terminkalender nicht mehr fehlen.

2016
Am 30.01. findet die JHV mit der kompletten Neuwahl des Vorstandes statt. Edgar Hartung wird wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. Rudi Renschin und Dr. Günter Renschin werden zu Stellvertretern gewählt.
Es wird ein Defibrillator angeschafft, der zwischen die Eingangstüren der Damen- und Herrenumkleide angebracht wird.
Die Umbau- und Renovierungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen.
Am 01.05. findet die Saisoneröffnung mit Bootstaufen statt. Der Hess. Minister des Inneren und für Sport Peter Beuth überreicht dem Verein einen Scheck über 50.000 EUR als Zuschuss für den Bootshallenneubau.
Mit dem Stand-Up-Paddling (SUP) wird eine neue Breitensportart im WVS etabliert.
Felix Richter gewinnt erstmals eine Silbermedaille beim Kanumarathon Weltcup der U23 des DKV über  30 km in Prado Vila Verde (Portugal).
Der Bau der neuen Bootshalle beginnt am 11.10.2016
Das Richtfest wird am 09.12.2016 gefeiert und der Rohbau ist am 31.12.2016 beendet.

2017
Der stellv. Vorsitzende Dr. Günter Renschin verstirbt am 19.01. im Alter von 68 Jahren nach schwerer Krankheit. Mit Dr. Günter Renschin verliert der WVS einen der Macher des Vereins.
Der geschäftsführende Vorstand besteht durch den Tod von Günter vorerst nur aus drei Personen (Vorsitzenden und 2 Stellvertreter).
Monika Barthel wird für ihre Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.
Der Stützpunkt für das Drachenboot Master Damen Team der Nationalmannschaft wird unter Leitung von Grit Kaletta nach Schierstein verlegt.
Anlässlich der Saisoneröffnung am 01. Mai wird die neue Bootshalle in Anwesenheit des Hessischen Staatministers des Innern und für Sport Peter Beuth und anderen Vertreter des öffentlichen Lebens eingeweiht.
Das Umweltamt der Stadt Wiesbaden hat auf Antrag des Vereins im Bereich des Lindenbachauslaufes umfangreiche Baggerarbeiten durchgeführt. Gleichzeitig wurde im östlichen Bereich der Steganlage  2, Finger 3 ebenfalls die angeschwemmten Sedimente auf Kosten des Vereins ausgebaggert.
Die WVS-Jugend vertritt den Verein am Jugendtag in Schierstein.
Bei der EM der Shark24-Segler wird Peter Schiefer Europameister.
Bei der ICF Drachenboot Weltmeisterschaften der Clubmannschaften In Venedig (Italien) starten die Rheingauner Masters Damen und gewinnen im SmallBoat über 500 m den Titel.

2018
Am 08.01. erreicht die Hochwassermarke in Mainz  638 cm und setzt den Hof bis zum Eingangsbereich unter Wasser. Ähnlich hoch ist auch der Mitgliederstand, der sich um die 1100 Mitglieder bewegt
Am 26.01. reicht ein erneutes Hochwasser allerdings nur bis zur Marke 615 cm in Mainz. Auch hier wird wieder der Hof z. T. überspült.
Die JHV kann trotz des leicht überspülten Hofes stattfinden. Nach 30 Jahre im geschäftsführenden Vorstand und 4 Jahre als Präsident  tritt Rudi Renschin nicht mehr zur Wahl im geschäftsführenden Vorstand an. Für seine Verdienste im Verein wird er mit der Ehrennadel ausgezeichnet.
Edgar Hartung wird wieder als Vorsitzender, Franjo Schohl als stellv. Vorsitzender bestätigt. Neu als stellv. Vorsitzende werden gewählt Mathias Barth und Peter Dorwig. Als Präsident wird Lothar Weckerling wieder bestätigt
Die „Blaue Flagge“ wird zum 20.mal an den WVS überreicht.
Am Hafenfest findet wieder ein Umzug (70 Jahre Hafenfest, 170 Jahre TG Schierstein, 125 Jahre Georg-Lang-Halle und 90 Jahre Carneval-Verein) statt. Der Verein beteiligt sich mit drei Motivwagen.
Vom 13. bis 16.09. starten 6 Aktive des WVS für die Drachenboot-Nationalmannschaft in Atlanta (USA) und gewinnen 7 Gold- und 3 Silbermedillen.
Am 15. September beteiligt sich der WVS am europaweiten „Rhine Clean up-Day“ der Rhein Anrainer Staaten.
Im Rahmen des Dr. Günter Renschin Cups fanden vom 22. bis 23. September in diesem Jahr die Breitensport-Bestenermittlung des DKV im Drachenboot statt.