Vereinsgeschichte

Zusam­mengestellt von Lothar Weckerling

1921 
Grün­dung am 27. Juli im Wein­haus „Rhe­in­fels“ in Schier­stein am Rhein unter dem Namen 1. Wasser­sport-Vere­ini­gung 1921. Von den erschienen 69 Per­so­n­en sagten 54 „Ja“ zur Grün­dung des Vere­ins. Zum ersten Vor­sitzen­den wurde August Weiß gewählt.
Erricht­en ein­er Schwimm­bahn gegenüber dem Vere­ins­gelände für Wettkämpfe.

1922
F. West­hoff übern­immt das Amt des 1. Vor­sitzen­den. Sein Stel­lvertreter wird Hein­rich Merz. August Weiß übern­immt das Amt des Kassierers.

1923
Lud­wig Ort­loff wird zum 1. Vor­sitzen­den gewählt, Vertreter wird Josef  Hennemann.

1924 
Josef Hen­ne­mann übern­immt das Amt des 1. Vor­sitzen­den. Ein Stel­lvertreter wird nicht bestellt.
Errich­tung des Schwimm­bades vor unserem jet­zi­gen Gelände. Nutzung nicht nur für Vere­ins­mit­glieder. Ein­tritt für Nicht­mit­glieder 30 Reichspfennig

1925 
Karl Weiß wird neuer erster Vor­sitzen­der. Josef Hen­ne­mann sein Stel­lvertreter. Die erste aktive Wasser­ball­mannschaft wird ins Leben gerufen.

1926
Zusam­men­schluss des Vere­ins mit dem Wies­baden­er Schwim­mvere­in Mat­ti­acum. Dies war aber nur von kurz­er Dauer.

1927 
Zum 1. Vor­sitzen­den wird Karl Haupitzer gewählt. Stel­lvertreter wird Hugo Dauster.
Ein Boot­shaus wird auf dem Gelände der heuti­gen Loos-Anlage durch Ini­tia­tive von Karl Haupitzer („Vad­der“) errichtet.
In diesem Jahr grün­det Karl Roden­burg­er die Ruderabteilung.

1928
Karl Haupitzer erhält Josef Hen­ne­mann als neuen Stel­lvertreter.
Ein­rich­tung eines vere­in­seige­nen Gast­stät­ten­be­triebes mit Bewirtung durch Vere­ins­mit­glieder.
Aktiv­itäten bei den Falt­boot­fahrern und Grün­dung der Abteilung für den Kanu-Wan­der­sport durch Hein­rich Mahl.
Der WVS wird Aus­richter des ersten ver­band­sof­fe­nen Wettschwim­mens im Schier­stein­er Hafen.

1929 
Karl Haupitzer wird als 1. Vor­sitzen­der bestätigt. Zum Stel­lvbertreter wird Herr Hensel bestimmt.

1930 
Karl Haupitzer wird bei der Mit­gliederver­samm­lung wieder zum 1. Vor­sitzen­den gewählt. Sein Stel­lvertreter wird Herr von Goetz. Bis zum Jahr 1932 sind keine beson­deren Ereignisse überliefert.

1932
Bei der Mit­gliederver­samm­lung wird Karl Haupitzer erneut zum 1. Vor­sitzen­den gewählt. Willi Kopp wird neuer Stel­lvertreter.
In groß angelegter Vere­in­sar­beit wer­den die Schwimm­bah­nen mit Schaufeln und Schubkar­ren aus­ge­bag­gert.
Der Wasser­sportvere­in organ­isiert und richtet die erste große Rud­er-Regat­ta im Schier­stein­er Hafen mit 11 Vere­inen aus.

1933
Der Rud­ervier­er mit Steuer­mann wird Süd­deutsch­er Meis­ter in Mainz mit Arthur Haupitzer, Fritz Altenheimer, Karl Groß, Karl Ehren­gart und Steuer­mann Rudi Preusser.

1934
Karl Haupitzer bleibt bis 1936 1. Vor­sitzen­der. In diesem Jahr wird er von Hein­rich Mahl abgelöst.
Der Wet­tkampf­s­port ruht und es gibt wenig Infor­ma­tion über dieses und die fol­gen­den Jahre.

1938
Hein­rich Menz übern­immt den Vor­sitz, den er im Noven­ber an Arthur Haupitzer abgibt. Zum Stel­lvertreter wird Hein­rich Menz bestimmt.

1941
Herr Sohns übern­immt den Vor­sitz. Hein­rich Menz bleibt Stellvertreter.

1942
Ab diesem Jahr ruht bis 1948 über­wiegend die gesamte Vereinsarbeit.

1945
Beset­zung eines Teils des Boothaus­es durch die Amerikan­er. Sie genehmigten dann auch die Wieder­auf­nahme des Sportbetriebes.

1946
Karl Haupitzer wird zum Ehren­vor­sitzen­den gewählt. Der Vere­ins­be­trieb kommt langsam wieder in Schwung und die ersten Aktiv­itäten sind rund um die Schwim­mer und Rud­er­er zu verzeichnen.

1949
Karl Sieben wird zum neuen 1. Vor­sitzen­den gewählt. Ein Stel­lvertreter wird nicht bes­timmt.
In diesem Jahr find­et die  Aus­rich­tung des 1. Hafen­festes nach dem Krieg unter der Regie des WVS statt. Ab 1950 übern­immt der neu gegrün­dete Verkehrsvere­in Schier­stein diese Auf­gabe.
Der Erwerb einiger Rud­er­boote von der Rud­erge­sellschaft Biebrich erlaubten den Neustart der Ruderabteilung.

1950
Karl Sieben wird als Vor­sitzen­der bestätigt und erhält mit Fritz Schmidt einen Stel­lvertreter.
In diesem Jahr ver­stärkt sich die Rud­er­mannschaft mit Aktiv­en aus dem Rud­er­club Eltville.

1951
Hanns Georg Schoof wird als großer Förder­er des Vere­ins auf der JHV zum ersten Präsi­den­ten des WVS gewählt.
Auf Ini­tia­tive von Karl Sieben und Hanns-Georg Schoof wurde erst­mals ein Achter für die Rud­er­abteilung angeschafft
Start auch mit dem Frauen­rud­ern. Stil­rud­er­wet­tbe­werbe wur­den wet­tkapfmäßig ausgefahren.

1952
Karl Sieben wird als Vor­sitzen­der wiedergewählt und erhält mit Her­mann Weiß einen neuen Stel­lvertreter.
In diesem Jahr wurde ein Bade­ver­bot für den Schier­stein­er Hafen aus­ge­sprochen. Damit war auch das Ende des WVS-Bades besiegelt.

1953
Start der Rud­er­er bei ein­er inter­na­tionalen Regat­ta in Lecco/Italien für den hes­sis­chen Rud­erver­band.
Hans Georg Schoof bringt die Idee zur Errich­tung eines neuen Boot­shaus­es am heuti­gen Stan­dort ein, und über­wiegend in Eigenini­tia­tive wurde mit dem   Bau begonnen.

1954  Karl Sieben als Vor­sitzen­der und Her­mann Weiß als Stel­lvertreter führen weit­er­hin den Vere­in.
Beginn der Kanu-Rennsportak­tiv­itäten.
Die ersten Ein­erka­jaks lieferte die Fir­ma Din­newitzer. Die ersten Rennkanuten waren: Her­bert Heinz­mann, Engel­bert Kah, Paul Kunz und Friedrich Schnei­der. Ihre erste Renn­sai­son krön­ten sie mit 6 Siegen.
Mit ESWE-Bussen, beset­zt wer­den dien­stags bis zu 100 Kinder in das Hal­len­bad gefahren. Viele Kinder ler­nen in den fol­gen­den Jahren unter Hein­rich Back und Erna Ebert das Schwim­men. Auch die aktiv­en Kanuten nutzten im Win­ter diesen Abend zum Training.

1955
Die Kanurennsportak­tiv­itäten wer­den aus­ge­baut und der Bau des Vere­in­shaus­es schre­it­et voran.

1956
In diesem Jahr wird unter den Vor­sitz von Karl Sieben und seinem Stel­lvertreter Her­mann Weiß das Boot­shaus eingewei­ht. Hans Georg Schoof hat als Präsi­dent und Spon­sor erhe­blichen Anteil an der Errich­tung des        Boot­shaus­es.
Die Kanuten gewin­nen die Falt­boot­staffel um das „Blaue Band vom Mit­tel­rhein“. Sieben­mal in unun­ter­broch­en­er Rei­hen­folge kon­nte diese Trophäe vertei­digt wer­den und ging dann in den Besitz des Vere­ins über.

1957
Rolf Ram­melt gewin­nt die erste deutsche Jun­gend­meis­ter­schaft im Einerkajak

1958
Karl Sieben wird erneut zum Vor­sitzend­den gewählt. Stel­lvertreter wird wieder Her­mann Weiß.
Die Segel- und Motor­bootabteilung wird gegrün­det und Bau der Ste­gan­lage I  aus den Rest-Bestän­den der alten Schwimm­pritsche wird unter Leitung von Hans Rein­hardt begonnen.

1959
Die ersten 6 Boote bekom­men ihren Liege­platz an der neuen Ste­gan­lage.
Die Kanuren­n­mannschaft hat Zuwachs bekom­men und fährt zahlre­iche Erfolge ein.

1960
Karl Sieben wird nochmals als Vor­sitzen­der und Her­mann Weiß als Stel­lvertreter bestätigt.
Präsi­dent Hans Georg Schoof stirbt in diesem Jahr.

1961
Karl Prob­st wird neuer Vor­sitzen­der, Stel­lvertreter bleibt Her­mann Weiß.

1962
Die Zel­ter eröffneten den Camp­ing­sai­son auf dem WVS-Gelände und die Campingabteilung wird ins Leben gerufen.

1963
Bei der JHV wird Karl Prob­st als Vor­sitzen­der bestätigt. Als Stel­lvertreter  wird Erwin Dadis­check gewählt. Aktive Vere­in­sar­beit in allen Abteilungen.

1964
Karl Prob­st bleibt Vor­sitzen­der. Neuer Stel­lvertreter wird Rudolf Born­hofen.
Die Deutschen Jugend-Kanu-Meis­ter­schaften wer­den im Schier­stein­er Hafen aus­gerichtet. Alfred Wachter und Gün­ter „Bem­bel“ Krug gewin­nen die Bronzemedaille im K II über 500 m.

1965
Die Kanu Abt. bleibt weit­er­hin auf Erfol­gskurs. In allen Abteilun­gen flo­ri­ert das Vereinsleben.

1966
Auf der JHV wird Karl Prob­st als Vor­sitzen­der bestätigt. Neuer Stel­lvertreter wird Friedrich Schnei­der.
In der Leis­tungsklasse gewin­nen die WVS Kanuten alle Ren­nen und somit alle Meis­ter­ti­tel. Der WVS wird erfol­gre­ich­ster Kanu-Vere­in in Hessen.

1967
Auf­grund der Nach­fra­gen nach Liege­plätzen wird die zweite Ste­gan­lage für Segel- und Motor­boote über­wiegend in Eigenini­tia­tive gebaut.

1968
Friedrich Schnei­der übern­immt das Amt des Vor­sitzen­den und Karl Prob­st wird zum Präsi­den­ten gewählt. Erwin Dadis­check wird Stel­lvertreter.
Die Ein­stel­lung des Rud­er­be­triebes wird in diesem Jahr vol­l­zo­gen.
Gewinn der ersten deutschen Jugend­meis­ter­schaft für unseren Vere­in im Vier­erka­jak über 500m durch Rudolf Ren­schin, Karl-Heinz Griesel, Hel­mut Plies, Bur­ck­hard Zerbst.

1969 
Die Kanu-Ren­n­mannschaft ist weit­er­hin erfol­gre­ich und die Segel- und Motor­boot-Abteilung (S+M) wächst.

1970
Bei der JHV wird Gün­ter Land zum neuen Vor­sitzen­den gewählt. Stel­lvertreter wird Wern­er Ohlbach.

1971
Wern­er Ohlbach ste­ht nicht mehr als Stel­lvertreter zur Ver­fü­gung. Neuer Stel­lvertreter wird Lud­wig Lanzendör­fer.
Der WVS feiert sein 50 jähriges Jubiläum.
Anlässlich dieses Geburt­stages wer­den die Kinder-Rud­er­re­gat­ta des Hes­sis­chen Rud­erver­ban­des und die Jubiläum­srud­er­re­gat­ta im Hafen aus­gerichtet. Dazu richtet der Vere­in eine Jubiläums-Kanure­gat­ta mit inter­na­tionaler Beteilung unter anderem mit ein­er Auswahlmannschaft der Vere­inigten Staat­en aus.
Wies­badens Polit-Prominez legt mit der MS-Berlin im Schier­stein­er Hafen an. Der dama­lige Ober­bürg­er­meis­ter Rudi Schmitt hielt die Fes­trede.
Ausklang am 30.10. mit einem großen Jubiläums­ball.
Die Vere­in­sre­gat­ta unter der Leitung der Kanu­abteilung wird aus der Taufe gehoben.

1972
Gün­ter Land wird als Vor­sitzen­der und Lud­wig Lanzendör­fer als Stel­lvertreter wiedergewählt.
Nach baulichen Verän­derun­gen wird das Geschäft­sz­im­mers ins Erdgeschoss ver­legt. Somit ist Vere­in und Lokal voll­ständig getren­nt. Der Zugang zum Lokal erfol­gt nach wie vor über den alten Eingangsbereich.

1973
Fer­tig­stel­lung der neuen Ste­gan­lage I
Gewinn der ersten deutschen Schüler-Meis­ter­schaft durch Sylvia Koppera

1974
Gün­ter Land und Lud­wig Lanzendör­fer wer­den in Ihrem Amt bestätigt.
Die S + M Abt. baut einen „Mis­sis­sip­pi-Dampfers“ aus dem Kanusteg anlässlich des Hafenfestes.

1975
Von 1975 bis 1980 erre­icht­en die Kanuten des WVS bei deutschen Meis­ter­schaften ins­ge­samt 10 Titel, 7 Vize­meis­ter­schaften und 8 dritte Plätze.

1976 
Gün­ter Land wird wieder zum 1. Vor­sitzen­den und Lud­wig Lanzendör­fer zum Stel­lvertreter gewählt.
Beate Mar­tin war in der Zeit von 1976 bis 1980 erfol­gre­ich­ste Kanutin des WVS und startete auch in der Nationalmannschaft.

1978
Bei der JHV in diesem Jahr wird Gün­ter Land in seinem Amt als Vor­sitzen­der   bestätigt. Neuer Stel­lvertreter wird Paul Rau.

1980
Als Vor­sitzen­der wird Gün­ter Land wiedergewählt. Stel­lvertreter bleibt auch Paul Rau.
Beate Mar­tin wird zu Wies­badens Sport­lerin des Jahres gewählt.

1981
Bei der JHV wird Dr. Jür­gen Schmitt zum neuen Stel­lvertreter gewählt. Gün­ter Land wird als Vor­sitzen­der bestätigt.

1982
Der All­ge­mein­sport hält Einzug im WVS. Mit Gym­nas­tik, Bad­minton, Fußball­spie­len in den Turn­hallen wer­den Mit­glieder angeregt sich noch mehr sportlich zu betäti­gen. Mit Wan­derun­gen, Wan­der­fahrten, Mit­machen beim Sportabze­ichen usw. erweit­ert sich das Vereinsangebot.

1983 
Nach 13 Jahren als Vor­sitzen­der übergibt Gün­ter Land sein Amt an Prof. Dr. Jür­gen Schmitt. Als neuer Stel­lvertreter wird Rudolf Ren­schin gewählt.
Start der the­o­retis­chen Aus­bil­dung im Jugendsegeln

1984
Beginn der Segel-Kurse auf dem Wass­er
Im Rah­men der Vere­in­sre­gat­ta wird erst­mals der Hafen­triathlon (=300 m schwim­men, 2,5 km pad­deln, 1 Hafen­runde laufen) ausgetragen.

1985
Bei der JHV wird nach Rück­tritt von Prof. Dr Jür­gen Schmitt Lothar Weck­er­ling zum 1. Vor­sitzen­der des Vere­ins gewählt. Stel­lvertreter bleibt Rudolf Ren­schin.
Mehrere Kanuten des WVS wur­den zu inter­na­tionalen Ein­sätzen berufen.

1986
Nach eini­gen baulichen Änderun­gen wird der neue Vere­ins- und Jugen­draum  eingewei­ht. Stan­dort ist der heutige 2. Vereinsraum.

1987
Lothar Weck­er­ling und Rudi Ren­schin wer­den in ihren Ämtern bestätigt.
Erste deutsche Meis­ter­schaft der Kanuten in der Leis­tungsklasse durch Rain­er Bauer über 10.000m im Einerkajak.

1988
27. März Jahrhun­derthochwass­er mit einem Pegel­stand von 7,69 m in Mainz. Das gesamte Boot­shaus stand unter Wass­er. Dank des großar­ti­gen Ein­satzes viel­er Vor­stands- und Vere­ins­mit­glieder kon­nten der Ein­gangs­bere­ich durch eine aufwendi­ge Absper­rung, der Keller mit Heizung und Küh­lag­gre­gat­en durch den Ein­bau großer Pumpen wasser­frei gehal­ten wer­den. Ein paar Zen­time­ter mehr und ein Fluten mit all seinen Folgeschä­den wäre unumgänglich gewe­sen. Der Zugang zum Boot­shaus erfol­gte über einen pro­vi­sorischen Steg zur damals noch vorhan­de­nen Wen­del­treppe am Ende der Terasse.
Teil­nahme an den olymp­is­chen Spie­len in Seoul von WVS-Mit­gliedern Jose­fa Idem, Andrea Mar­tin, Ruth Domgör­gen. Sie erre­icht­en im Vier­erka­jak über 500 m den 5. Platz. Jose­fa Idem startete auch im Ein­erka­jak und belegte im      End­lauf Platz 9.  Engel­bert Kah, der jahre­lange erfol­gre­iche Train­er der Kanuten des WVS, kon­nte seine Lauf­bahn als DKV-Beuaf­tragter für die Boote, mit der Teil­nahme an den Olymp­is­chen Spie­len krö­nen.
Die Kanuten des WVS kon­nten in diesem Jahr ins­ge­samt 8 Meis­ter­ti­tel, 3Vizemeisterschaften und 3 dritte Plätze in der Leis­tungsklasse über ver­schiedene Streck­en herausfahren.

1989
Lothar Weck­er­ling und Rudi Ren­schin wer­den bei der JHV in ihren Ämtern bestätigt.
Jose­fa Idem erre­ichte bei den Kanuwelt­meis­ter­schaften im Ein­erka­jak die Bronzemedaille über 500 m und 5.000 m in Plovdiv/Bulgarien
Gewinn der Segel-Vize-Welt­meis­ter­schaft in der Shark-Klasse durch Brigitte und Jür­gen Ahlfeldt.
Die erste Skifreizeit wird in Söll/Österreich auf dem Gru­ber­hof mit 50 Kindern durchgeführt.

1990
1.Deutsche Meis­ter­schaft im Kanu-Rennsport-Marathon (=42 km) der Her­ren Leis­tungsklasse im Zweierka­jak durch Thi­lo Red­weik und Rain­er Bauer.

1991
Bei der JHV wer­den Lothar Weck­er­ling und Rudi Ren­schin wiedergewählt.
Markus Gick­ler wird Welt­meis­ter in der Wild­wasser­ab­fahrt
Mar­i­on Plies nimmt an der „Rajal­ta Rajalle Hiih­to“ (ein Ren­nen über 365 km auf Langlauf­skiern durch Lap­p­land) teil.
Rain­er Bauer und Man­fred Reuter nehmen an der „Artic Canoe Ral­lye“ (537 km pad­deln in 7 Tagen) in Finn­land teil.
Gewinn der 1. Deutsche Meis­ter­schaft im Kanu-Rennsport-Marathon (=42 km) bei den Damen in der Leis­tungsklasse durch Andrea Mar­tin und Stef­fi Reinsberger.

1992
Aus­rich­tung des hes­sis­chen Wan­der­fahrertr­e­f­fens auf dem WVS-Gelände.
Beteili­gung der WVS-Jugend mit einem eige­nen Motivwa­gen am Hafenfestumzug.

1993
Lothar Weck­er­ling und Rudi Ren­schin wer­den bei der JHV wiedergewählt.
Auf Anre­gung des Vor­sitzen­den organ­isiert die Campingabteilung das erste Som­mer­fest auf dem Vere­ins­gelände.
Die Erneuerung der Ste­gan­lage II wird in Angriff genom­men.
Die „Mobile Kanuein­heit“, vom hes­sis­chen Kul­tus­min­is­teri­um finanziert, find­et ihre Unter­bringung im Boot­shaus des WVS
Bei den World Mas­ter Games in Brisbane/Australien erziel­ten Udo Brand, Engel­bert Kah und Wolf­gang Neu­pert 8 Welt­meis­ter­ti­tel
Die ersten drei 420-er Jollen wer­den angeschafft

1994
Steg II der S+M Abt. wird durch den Kauf ein­er neuen Ste­gan­lage ersetzt

1995
Lothar Weck­er­ling als Vor­sitzen­der und Rudi Ren­schin als Stel­lvertreter wer­den wiedergewählt.
Der WVS beteiligte sich an der Organ­i­sa­tion des Deutschen Kanu-Tages in Wies­baden.
„Zusam­me­nar­beit zwis­chen Schule und Vere­in“ diese Ini­tia­tive wird durch Bir­git Ren­schin für den Kanu-Rennsport unter­stützt.
Die erste Drachen­bootre­gat­ta wird im Schier­stein­er Hafen im Rah­men des Hafen­festes aus­gerichtet.
Die ersten Ver­suche im Kanupo­lo wer­den in geliehenen Booten gestartet.

1996
In diesem Jahr feiert der Vere­in sein 75 jähriges Vere­in­sjü­biläum mit zahlre­ichen Events. Der Saal wird von der S+M Abt fes­tlich geschmückt wo unter anderem die Akademis­che Feier sowie ein Jubiläums­ball stat­tfind­et.
Der WVS nimmt mit einem „Piraten­schiff“, von der Vere­in­sju­gend gebaut, an den Fast­nacht­sumzü­gen in Wies­baden und Kiedrich teil. Markus Gick­ler gewin­nt bei den Mannschafts-Welt­meis­ter­schaften im Quadrathlon auf Ibiza  den Titel
Rain­er Bauer fährt zum 5000. Sieg der Kanu­abteilung bei den Deutschen Kanu-Rennsport-Meis­ter­schaften in Ham­burg im K1 über 6.000 m.

1997
Bei der JHV wird zum ersten Mal eine Umwelt­beauf­tragte mit Mar­i­on Lichti  gewählt. Lothar Weck­er­ling wird wieder zum Vor­sitzen­den und Rudi Ren­schin zu seinem Stel­lvertreter gewählt.
Rain­er Bauer/Eric Klas wer­den deutsche Kanu-Marathon-Meis­ter im Zweierka­jak über 37 km.

1998
Wies­baden war Aus­tra­gung­sort für die Quadrathlon-Europameis­ter­schaften. An dem Streck­e­nauf­bau im Hafen war der WVS beteiligt. Rain­er Bauer wurde  mit sein­er Mannschaft Europameis­ter. Der Vor­stand begin­nt mit den Pla­nun­gen für die notwendi­ge Umgestal­tung des Bootshauses.

1999
Durch den wiedergewählten Vor­sitzen­den Lothar Weck­er­ling und seinem Stel­lvertreter Rudi Ren­schin wer­den bei der JHV die Pla­nun­gen der Umgestal­tung des Boot­shaus­es vorgestellt und in diesem Jahr begonnen. Fol­gende Verän­derun­gen sind vorge­se­hen: Ein­gangs­foy­er wird Vere­in­sraum, Gast­stät­ten-Toi­let­ten wer­den ins OG ver­legt, der Vere­in­sraum wird zur  Über­nach­tungsmöglichkeit für 15 Per­so­n­en aus­ge­baut, die Heizungsan­la­gen und Warmwasserver­sorgung wer­den aus dem Keller ins Erdgeschoss (derzeit­iges Geschäft­sz­im­mer) ver­legt, Anbau auf der Rück­seite des Boot­shaus­es für Sauna und Erweiterung der Train­ingsräume, Ein­rich­tung ein­er Küche für den neuen Vere­in­sraum, Zugang für das Restau­rant von der Chris­t­ian-Büch­er-Straße und über eine Stahlbrücke von der Hafen­seite.
Erst­mals erhält der WVS die Ausze­ich­nung „Blaue Flagge“
Juliane Geus und Kathrin Frantzen gewin­nen im Zweierka­jak die erste Deutsche Junioren-Meis­ter­schaft im Kanu-Marathon

2000
Johannes Kauf­mann wird Stadt-Jugend­meis­ter im Segeln
Die umfan­gre­ichen Umbau­maß­nah­men am Boot­shaus kon­nten auch dank großar­tiger Mith­il­fe viel­er Mit­glieder abgeschlossen wer­den. Die Ein­wei­hung der neuen Räum­lichkeit­en fand im Rah­men des Som­mer­festes am 19. August statt.

2001
Bei der JHV wer­den Lothar Weck­er­ling und Rudi Ren­schin in ihren Ämtern bestätigt.
Die Kanu-Polo-Abteilung begin­nt erneut ihre Aktiv­itäten.
Der erste Titel im Drachen­boot wird von der Mannschaft „Rhein­gauner – Jugend“ in München errun­gen
Mit dem Schier­stein­er Ort­sring richtet der WVS die Kinder-Olympiade aus. DKV Ein­satz für Jan Ren­schin bei den Olympic Hope Games in Racice/Tschechien mit einem Sieg im Zweierka­jak und einem 2. Platz im Vier­erka­jak emp­fahl sich Jan für kün­ftige Aufgaben.

2002
Der WVS-Hock auf dem Vere­ins­gelände wird ins Leben gerufen und zur Saison­eröff­nung durch Vere­ins­mit­glieder ges­tartet.
Jen­nifer Rück­ert wird deutsche Meis­terin der Schüler‑A im Kanu­marathon über 10 km in Lam­pertheim
Aus­rich­tung der Deutschen Drachen­boot-Meis­ter­schaften (DDV). Hier kon­nte die „Rhein­gauner Jugend“ ihren Titel­gewinn erfol­gre­ich vertei­di­gen
Jan Ren­schin wurde in Ham­burg 3x Deutsch­er Junioren-Meis­ter und 1x Vize­meis­ter. Jen­nifer Rück­ert (Schülerinnen‑A) erre­ichte im Vierka­jak Platz 1 über 500 m und im Zweierka­jak über 2000m Platz 2

2003
Lothar Weck­er­ling und Rudi Ren­schin wer­den bei der JHV in ihren Ämtern wiedergewählt.
Chris­tine Zerb­st und Christin Ver­seck (Damen Leis­tungsklasse) fahren den 6000. Sieg im Zweierka­jak über 500 m der Kanu-Rennsport-Abteilung seit ihrer Grün­dung in Klein­heubach heraus.

2004
Zu Beginn des Jahres beschädigt ein führerlos­er Last­wa­gen stark den Ein­gangs­bere­ich zum Restau­rant an der Chris­t­ian-Büch­er-Straße.
Auf der Jahre­shauptver­samm­lung wird die Änderung des geschäfts­führen­den Vor­standes beschlossen. Neben dem 1. Vor­sitzen­den Lothar Weck­er­ling, gibt es nun zwei srtel­lvertre­tende Vor­sitzende. Für den Bere­ich Finanzen, wird Rudi Ren­schin  und für den Bere­ich Sport wird Dr. Gün­ter Ren­schin gewählt.
Bei der Shark24 Welt­meis­ter­schaft auf der Müritz gehen 4 WVS-Crews an den Start. Alfred Ahlfeldt/Dieter Dülffer/ Jür­gen Bor­d­wardt wer­den Vizewelt­meis­ter
Der WVS beteiligt sich am Som­mer­fe­rien Pro­gramm der Stadt Wies­baden. Die Jugendlichen kön­nen mit dem Kajak und Drachen­boot in die Wasser­sportak­tiv­itäten schnuppern

2005
Auf Wun­sch des Pächters und auch wegen des baulichen Zus­tandes erfol­gt ein Umbau und Sanierung des Saales im Boot­shaus. Auf­grund der Bauar­beit­en musste die Jahre­shauptver­samm­lung im Christopho­rushaus stat­tfind­en.
Der WVS übern­immt von der Fa. Dauster die Wasser­fläche an der Lin­den­bach­mün­dung. Die Fir­ma Dauster ver­lagert in den Osthafen.
Die Ste­gan­lage I kann daher neu gebaut und erweit­ert wer­den.
Fir­ma Didi­er gibt ihren Liege­platz auf und der WVS kann den Steg II erweit­ern. Mit diesen Änderun­gen entste­hen ins­ge­samt 130 Liege­plätze für Motor- und Segel­boote.
Der Zugang für den Kanusteg wird geän­dert damit das manuelle Anpassen des Steges an den Wasser­stand der Ver­gan­gen­heit ange­hört.
Die „Rhein­gauner Mas­ters“ gewin­nen die erste Deutsche Meis­ter­schaft im Drachen­boot über 1000m
Die „Rhein­gauner Mas­ters“ nehmen an der Drachen­boot-Welt­meis­ter­schaft in Schw­erin teil.

2006
Bei der JHV wer­den Lothar Weck­er­ling zum 1. Vor­sitzen­den und Dr. Gün­ter Ren­schin und Rudi Ren­schin wieder zu Stel­lvertretern gewählt.
Erst­mals nimmt die Mannschaft „Rhein­gauner Mas­ters mixed“ an Europameis­ter­schaften teil und gewin­nt den Titel über 2000m
Vier Drachen­boot­sportler (Sheela Beri­gai, Cyn­thia Kip­ping, Brit Gottschalk und Sil­vio Gottschalk) nehmen an der Welt­meis­ter­schaft in Toron­to teil. Sheela und Sil­vio kehren mit einem Welt­meis­ter­ti­tel zurück.
Mit dem Som­mer­fest wird die Ein­wei­hung des Steges II der Segel- und Motor­bootabteilung gefeiert
Die Wan­der­boot­fahrer Jugend führten eine Wan­der­fahrt auf dem Rhein von Schier­stein nach Geisen­heim durch.

2007
Domink Nico­lay wird 3‑facher deutsch­er A‑Schülermeister
„Rhein­gauner Mas­ters mixed“ über 1000 m und die Damen-Mannschaft, unter der RG Hes­en star­tend, über 1000 m errin­gen den Titel bei der Club-Welt­meis­ter­schaft in Geradmer/Frankreich
Die Shark24-Crew Jür­gen Ahlfeldt/ Alfred Dietz/Jürgen Borg­wardt wird Deutsch­er Meis­ter auf dem Alt­mühlsee
Der WVS errichtet unter Beteili­gung der Fir­ma Dauster eine Entsorgungssta­tion für Fäkalien-Abwäss­er aus Segel- und Motor­booten auf dem Feuer­wehrsteg  im Schier­stein­er Hafen. Diese ste­ht ab 2008 allen Boots­fahrern und Gästen zur Verfügung.

2008
Bei den Neuwahlen des Vor­standes auf der JHV wer­den Lothar Weck­er­ling zum Vor­sitzen­den und Dr. Gün­ter Ren­schin und Rudi Ren­schin zu Stel­lvertretern gewählt.
Nach Auflö­sung des Kanu-Regat­ta-Vere­in Wies­baden 1959 e.V. wer­den die Auf­gaben und das Equip­ment vom WVS über­nom­men. Ab diesem Zeit­punkt ist der WVS Aus­richter der Großen Wies­baden­er-Kanu-Regat­ta oder Süd­deutschen Meis­ter­schaften und Ver­ant­wortlich­er für das Ziel­haus
Jür­gen Ahlfeldt/Alfred Dietz/Jürgen Bor­d­wardt wer­den Europameis­ter in der Shark24-Klasse in Immen­staad
Die ICF-National­mannschaft der Drachen­bootler startet bei den Welt-DB-Meis­ter­schaften in Poznan/Polen. Bei den Mas­ters kon­nten 5 Titel und 1 Vize­meis­ter­schaft, bei den Senioren Damen 4 Vize­meis­ter­schaften und bei den Senioren mixed 1 Vize­meis­ter­schaft und bei den Senioren men 2 Vize­meis­ter­schaften gewon­nen wer­den.
Das Juniorteam mit Yven Munk und Mar­ket Soukupo­va kon­nte in allen 8 Ren­nen Vizewelt­meis­ter werden

2009
Bei der JHV wer­den die geplanten Bau­maß­nah­men vorgestellt und von der Ver­samm­lung genehmigt.
Yven Munk wird 3‑facher deutsch­er Junioren-Meis­ter im Drachen­boot über 200m/500m/2000m
„Rhein­gauner Mas­ters mixed“ wer­den 3‑facher deutsch­er Meis­ter im Drachen­boot über 200m/500m/2000m
Grit Kale­ta startet für die DKV-National­mannschaft in Kaosiung/Taiwan und wird im Drachen­boot Vizewelt­meis­terin und gle­ichzeit­ig kann sie noch 3x die Bronzemedaille errin­gen
Die Ver­lei­hung der „Blauen Flagge“ für die Bun­deslän­der Rhein­land-Pfalz, Saar­land und Hes­sen find­et auf dem Gelände des WVS statt. Der WVS erhält bei dieser Ver­anstal­tung die Blaue Flagge zum 10. Mal

2010
Bei der JHV wird Lothar Weck­er­ling erneut 1. Vor­sitzen­der. Zu Stel­lvertretern wer­den gewählt Dr. Gün­ter Ren­schin für den Bere­ich Sport und Rene Schnei­der­höhn für den Bere­ich Finanzen.
Rudi Ren­schin wird zum 3. Präsi­den­ten des WVS gewählt.
Das Grund­stück­es Chris­t­ian-Büch­er-Strasse 20 mit dem alten Holzhaus wird von der Stadt erwor­ben. Nun ragt kein fremder „Zipfel“ mehr in unser Gelände. Die vere­in­seige­nen Grund­stücke sind somit auf ca.7.400 qm angewach­sen.
Am gesamten Boot­shaus wer­den Energi­eschutz­maß­nah­men aus­ge­führt. Alle beheizten Bere­ichen sowie das gesamte Dach und die Boot­shal­len­decke wer­den wärmegedämmt.
Car­olin Dürr wird zweima­lige deutsche Schüler­meis­terin im Kanu­marathon über 12,9 km. Dies war gle­ichzeit­ig die 150. Deutsche Meis­ter­schaft der Kanu­abteilung seit 1954.
Han­nelore Brasel­mann ruft mit Ihrer Aktion die „Pink-Pad­dlerin­nen“ – pad­deln gegen Brustkrebs- als Ini­tia­torin dieser Bewe­gung ins Leben.
Dominik Nico­lay gewin­nt als Junior 2 Titel bei den Deutschen Kanu-Meis­ter­schaften in Köln.
6609 Siege kon­nten von 1954 ab von der Kanu­abteilung her­aus­ge­fahren wer­den. In diesem Zeitraum gelan­gen auch 157 deutsche Meisterschaften

2011
Im Jan­u­ar erre­icht die Hochwasser­marke „nur“ einen Mainz­er Pegel von 6,42   Metern
Der Vere­in zählt zu Beginn des 90. Jubel­jahres 995 Mit­glieder
Bei der JHV wird der geschäfts­führen­den Vor­standes auf vier Stel­lvertreter erweit­ert und der Daten­schutz wird in die Satzung aufgenom­men.
Mod­ernisierung und Erweiterung der Außen­toi­let­ten mit Duschen im Bere­ich der Boot­shalle.
Erst­mals startet Brit Gottschalk bei der Para­ca­noe­ing Welt­meis­ter­schaft in Szeged (Ungarn) und erringt die Vizewelt­meis­ter­schaft
Bei der Drachen­boot-Club-Welt­meis­ter­schaft in Toron­to (Kana­da) starten die Rhein­gauner und kön­nen 2 Titel, 5 Vize­meis­ter­schaften und 1 Bronzemedaille erringen

2012
Bei der JHV wird Lothar Weck­er­ling wieder zum Vor­sitzen­den gewählt. Als Stel­lvertreter wer­den Dr. Gün­ter Ren­schin, Rene Schnei­der­höhn und Moni­ka Barthel gewählt. Rudi Ren­schin wird als Präsi­dent bestätigt.
Das im Jahre 2010 erwor­bene Holzhaus in der Chris­t­ian-Büch­er-Str. 20 wird abgeris­sen.
Als Bau­vorhaben wer­den die Sanierung der Dusch- und Umk­lei­deräume  in Angriff genom­men. Die Sauna wird aus­ge­baut um die Erweiterung des Train­ingsraumes zu gestal­ten.
Von den 165 Deutschen Meis­ter­schaften seit 1954 hat der Kanurennsport 135 und das Drachen­boot (seit 2001) 30 Meis­ter­schaften errun­gen.
Hanne Brasel­mann erhält von der Lan­deshaupt­stadt Wies­baden die Bürg­er­medaille in Gold für ihre Ini­tia­tive „Pad­deln gegen Brustkrebs“.
Am 02.11. find­et eine außeror­dentliche Mit­gliederver­samm­lung statt, da 3 Mit­glieder des geschäfts­führen­den Vor­standes (René Schnei­der­höhn, Gün­ter Ren­schin und Moni­ka Barthel) zurück­ge­treten waren. Gem. Satzung war eine Neuwahl des Vor­standes erforder­lich.
Lothar Weck­er­ling wird als 1. Vor­sitzen­der bestätigt. Als Stel­lvertreter wer­den Moni­ka Barthel, Peter Dor­wig und Edgar Har­tung gewählt.

2013
Die Umbau­maß­nah­men des Train­ingsraumes und der Duschräume wer­den abgeschlossen.
Am 27.04. find­et die 4. Offene Deutsche Drachen­boot-Langstreck­en­meis­ter­schaft und der 1. Deutsche Fun-Cup unter der Regie des WVS statt.
Am 05.06.2013 wird zum ersten mal in der Geschichte der Großen Wies­baden­er Kanure­gat­ta (seit 1959), die vom 15. bis 16. Juni stat­tfind­en sollte, die Regat­ta wegen Hochwass­er (Mainz­er Pegel 685 cm), abge­sagt. Die Camp­ing­wiesen und der Sat­telplatz sind über­flutet.
Die Sanierung und Erweiterung der Außen­toi­let­ten mit Duschen und die  Ren­ovierungsar­beit­en im und am Boot­shaus sind abgeschlossen und wer­den feier­lich in Betrieb genommen.

2014
Bei der JHV am 31.01. tritt Lothar Weck­er­ling nach 29 Jahren nicht mehr zur Wahl zum 1. Vor­sitzen­den an. Er wird auf dieser Ver­samm­lung zum 4. Präsi­den­ten gewählt.
Zum 1. Vor­sitzen­den wird Edgar Har­tung gewählt.
Rudi Ren­schin und Fran­jo Schol wer­den wieder zu Stel­lv. Vor­sitzen­den gewählt.
Die auss­chei­den­den Vor­standsmit­glieder Moni­ka Barthel und Peter Dor­wig wur­den mit der Ehren­nadel auf Gold­blatt aus­geze­ich­net. Eben­so Moni­ka Derr und Petra Wenz für ihre langjährige Trainerar­beit.
Gudrun und Irm­gard Has­sen­bach wur­den zu Ehren­mit­gliedern ernan­nt.
Fol­gende Umbau­maß­nah­men wer­den begonnen: Der Schlafraum wird in die Halle 4 ver­legt. Der alte Schlafraum wird Mul­ti­funk­tion­sraum. Der Vere­in­sraum und Küche soll ren­oviert wer­den.
Es wer­den neue Ange­bote im Bre­it­en- und All­ge­mein­sport zur Ver­fü­gung gestellt.
Der WVS übern­immt die Aus­rich­tung des ESWE-Cup´s für die Drachen­boote und richtet zeit­gle­ich die Hes­sis­chen Meis­ter­schaften im Kanurennsport der Schüler aus.

2015
Bei der JHV am 30.01. wird Peter Kauf­mann (Grün­dung des Regat­ta- und Optisegels 1983, Pla­nun­gen divers­er Umbau­maß­nah­men) zum Ehren­mit­glied ernan­nt. Der Erweiterungs­bau des Boot­shaus­es wird vorgestellt damit die bei­den Con­tain­er ver­schwinden kön­nen. Der eingeschos­sige Bau mit Dachter­rasse wird von der Ver­samm­lung genehmigt.
Am 01. Mai find­et die Saison­eröff­nung mit Boot­staufen statt.
Es wird eine neue Abteilung für den aktiv­en Segel­sport gegrün­det.
Bei der Drachen­boot ICF Club WM in Raci­ce (Tschechien) kon­nten 2x Gold‑, 4x Sil­ber- und 1x Bronzemedaille errun­gen wer­den.
Bei der am 26.09. zum 2.mal vom WVS aus­gerichteten kom­binierten Regat­ta (Drachen­boot – ESWE Cup und Hes­sis­che Kanurennsport­meis­ter­schaften der 8- bis 14jährigen Schüler) kam es beim 2.Rennen der Drachen­bootler zu einem tragis­chen Zwis­chen­fall. Ein Sportler aus Mannheim kol­la­bierte während des Ren­nens und ver­starb.  Die Drachen­boot­teams brachen ihre Regat­ta ab.
Bir­git Barth wird im Hess. Kanu­ver­band Ref­er­entin für Para-Kanu und Anti-Dop­ing Beauf­tragte.
Am 08.12. find­et die 1. Vor­standssitzung im neuen Vere­in­sraum 2 statt.
Kurz vor dem 4. Advent find­et für die aus­ge­fal­l­ene Vere­in­swan­derung, ein Wei­h­nacht­sev­ent mit Fack­elzug und Lager­feuer am Wei­h­nachts­baum im Boot­shaus statt. Dieses Event soll auf­grund der pos­i­tiv­en Zus­tim­mung im Ter­minkalen­der nicht mehr fehlen.

2016
Am 30.01. find­et die JHV mit der kom­plet­ten Neuwahl des Vor­standes statt. Edgar Har­tung wird wieder zum 1. Vor­sitzen­den gewählt. Rudi Ren­schin und Dr. Gün­ter Ren­schin wer­den zu Stel­lvertretern gewählt.
Es wird ein Defib­ril­la­tor angeschafft, der zwis­chen die Ein­gangstüren der Damen- und Her­renumk­lei­de ange­bracht wird.
Die Umbau- und Ren­ovierungsar­beit­en sind weit­ge­hend abgeschlossen.
Am 01.05. find­et die Saison­eröff­nung mit Boot­staufen statt. Der Hess. Min­is­ter des Inneren und für Sport Peter Beuth über­re­icht dem Vere­in einen Scheck über 50.000 EUR als Zuschuss für den Boot­shal­len­neubau.
Mit dem Stand-Up-Pad­dling (SUP) wird eine neue Bre­it­en­sportart im WVS etabliert.
Felix Richter gewin­nt erst­mals eine Sil­ber­medaille beim Kanu­marathon Weltcup der U23 des DKV über  30 km in Pra­do Vila Verde (Por­tu­gal).
Der Bau der neuen Boot­shalle begin­nt am 11.10.2016
Das Richt­fest wird am 09.12.2016 gefeiert und der Rohbau ist am 31.12.2016 beendet.

2017
Der stel­lv. Vor­sitzende Dr. Gün­ter Ren­schin ver­stirbt am 19.01. im Alter von 68 Jahren nach schw­er­er Krankheit. Mit Dr. Gün­ter Ren­schin ver­liert der WVS einen der Mach­er des Vere­ins.
Der geschäfts­führende Vor­stand beste­ht durch den Tod von Gün­ter vor­erst nur aus drei Per­so­n­en (Vor­sitzen­den und 2 Stel­lvertreter).
Moni­ka Barthel wird für ihre Ver­di­en­ste um den Vere­in zum Ehren­mit­glied ernan­nt.
Der Stützpunkt für das Drachen­boot Mas­ter Damen Team der National­mannschaft wird unter Leitung von Grit Kalet­ta nach Schier­stein ver­legt.
Anlässlich der Saison­eröff­nung am 01. Mai wird die neue Boot­shalle in Anwe­sen­heit des Hes­sis­chen Staat­min­is­ters des Innern und für Sport Peter Beuth und anderen Vertreter des öffentlichen Lebens eingewei­ht.
Das Umweltamt der Stadt Wies­baden hat auf Antrag des Vere­ins im Bere­ich des Lin­den­bachaus­laufes umfan­gre­iche Bag­ger­ar­beit­en durchge­führt. Gle­ichzeit­ig wurde im östlichen Bere­ich der Ste­gan­lage  2, Fin­ger 3 eben­falls die angeschwemmten Sed­i­mente auf Kosten des Vere­ins aus­ge­bag­gert.
Die WVS-Jugend ver­tritt den Vere­in am Jugend­tag in Schier­stein.
Bei der EM der Shark24-Segler wird Peter Schiefer Europameis­ter.
Bei der ICF Drachen­boot Welt­meis­ter­schaften der Club­mannschaften In Venedig (Ital­ien) starten die Rhein­gauner Mas­ters Damen und gewin­nen im Small­Boat über 500 m den Titel.

2018
Am 08.01. erre­icht die Hochwasser­marke in Mainz  638 cm und set­zt den Hof bis zum Ein­gangs­bere­ich unter Wass­er. Ähn­lich hoch ist auch der Mit­glieder­stand, der sich um die 1100 Mit­glieder bewegt
Am 26.01. reicht ein erneutes Hochwass­er allerd­ings nur bis zur Marke 615 cm in Mainz. Auch hier wird wieder der Hof z. T. über­spült.
Die JHV kann trotz des leicht über­spül­ten Hofes stat­tfind­en. Nach 30 Jahre im geschäfts­führen­den Vor­stand und 4 Jahre als Präsi­dent  tritt Rudi Ren­schin nicht mehr zur Wahl im geschäfts­führen­den Vor­stand an. Für seine Ver­di­en­ste im Vere­in wird er mit der Ehren­nadel aus­geze­ich­net.
Edgar Har­tung wird wieder als Vor­sitzen­der, Fran­jo Schohl als stel­lv. Vor­sitzen­der bestätigt. Neu als stel­lv. Vor­sitzende wer­den gewählt Math­ias Barth und Peter Dor­wig. Als Präsi­dent wird Lothar Weck­er­ling wieder bestätigt
Die „Blaue Flagge“ wird zum 20.mal an den WVS über­re­icht.
Am Hafen­fest find­et wieder ein Umzug (70 Jahre Hafen­fest, 170 Jahre TG Schier­stein, 125 Jahre Georg-Lang-Halle und 90 Jahre Carneval-Vere­in) statt. Der Vere­in beteiligt sich mit drei Motivwa­gen.
Vom 13. bis 16.09. starten 6 Aktive des WVS für die Drachen­boot-National­mannschaft in Atlanta (USA) und gewin­nen 7 Gold- und 3 Sil­ber­medillen.
Am 15. Sep­tem­ber beteiligt sich der WVS am europaweit­en „Rhine Clean up-Day“ der Rhein Anrain­er Staat­en.
Im Rah­men des Dr. Gün­ter Ren­schin Cups fan­den vom 22. bis 23. Sep­tem­ber in diesem Jahr die Bre­it­en­sport-Besten­er­mit­tlung des DKV im Drachen­boot statt.